Essen und Trinken

Thunfisch aus einer gläsernen Schüssel. Das schmeckt.

Bei Zubehör für Essen und Trinken geht es nicht ausschließlich um Näpfe. Die brauchst du für deine Katze natürlich schon, aber das ist noch nicht alles. Die Futterecke soll stets sauber und hygienisch sein. Manche Katzen fressen kaum, obwohl der Napf voll ist. Es gibt auch zahlreiche trinkfaule Katzen, was im Sommer zu einem ernsthaften Problem werden kann. Hier erfährst du, was du an Katzenzubehör in diesem Bereich vielleicht benötigst.

Die Wahl des Napfes

Der Napf ist ein Gefäß, aus dem deine Katze ihr Futter frisst. Genau das ist er für sie. Nur ein Gefäß. Du freust dich vielleicht, wenn du eine Suppe aus einer besonders schönen Schüssel bekommst oder dein Essen auf einem Teller mit Goldrand serviert wird. Deiner Katze ist so etwas aber dermaßen egal, sie interessiert sich für den Inhalt, nicht für das Gefäß.

Es reicht demnach vollkommen aus, einen billigen Metallnapf zu kaufen. Achte nur darauf, dass er rutschfest ist und beim Fressen nicht vor deiner Katze „flüchtet“. Natürlich kannst du auch einen Napf aus Keramik kaufen oder einen mit einem schönen Design, auf dem vielleicht sogar der Name deines Lieblings steht. Das machst du allerdings nur für dich selbst. Deiner Katze machst du damit keine besondere Freude, da es ihr, wie gesagt, vollkommen egal ist.

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Näpfe für Hunde sind in der Regel tiefer als welche für Katzen. Wenn du einen Napf mit einem höheren Rand hast, kann es sein, dass deine Katze ungern und nur wenig frisst. Sie frisst nur so viel, dass der gröbste Hunger verschwindet. Das liegt dann daran, dass die Schnurrhaare bei jedem Bissen nach hinten gebogen werden. Das kann deine Katze als äußerst unangenehm empfinden. Das kannst du sicherlich nachvollziehen, wenn du dir vorstellst, dass dir bei jedem Bissen jemand an deinen Haaren zieht. Selbst, wenn es nicht sehr stark ist, die Lust am Essen vergeht dir wahrscheinlich schon relativ schnell.

Der Wassernapf darf schon etwas größer sein, er ist ja nicht nur höher, sondern hat auch meist einen größeren Durchmesser. Hier genügt auch ein ganz einfaches, aber rutschfestes, Modell.

Tipp: Näpfe sind nicht teuer. Am besten kaufst du noch einen zweiten Wassernapf und für jede Katze zwei Futternäpfe. Selbst, wenn du die Näpfe täglich auswischt, brauchen sie irgendwann einmal eine Tiefenreinigung in der Spülmaschine. Deine Katzen kriegen ihr Futter dann aus den altbekannten Näpfen, das Risiko, dass sie die Näpfe anlehnt, weil sie nur aus ihrem bekannten Napf speisen möchte, geht gegen Null.

Napfunterlage für eine hygienische Futterecke

Katzen, die neben Fischen wohl reinlichsten Tiere des Planeten, fressen leider manchmal wie die Wildschweine. Zumindest bei unseren dreien ist das so. Da kommt das Nassfutter schön in den Napf, die Katzen wühlen sich hindurch und die Hälfte landet dann erst einmal neben dem Napf auf dem Küchenboden, wo er sich zu den Saucentropfen gesellt, die beim Öffnen des Tütchens mit dem Nassfutter entstanden sind.

Den Katzen ständig hinterher zu putzen kann auf Dauer wirklich ätzend sein, oder hast du Lust, jeden Tag die halbe Küche zu wischen? Wir haben da jedenfalls keine Lust mehr darauf gehabt. Also haben wir uns für unsere drei Katzen zwei Napfunterlagen aus Silikon bestellt.

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Was soll ich dazu sagen? Wir wussten nie, dass wir so etwas brauchten, bis wir sie hatten. Napfunterlagen aus Silikon sind für gewöhnlich rutschfest, was in Kombination mit einem rutschfesten Napf dafür sorgt, dass er fest an seinem Platz bleibt.

Zudem hab unsere einen leicht erhöhten Rand, der dafür sorgt, dass sich verschüttetes Wasser aus dem Napf nicht auf dem Küchenboden verteilt. Er sorgt auch dafür, dass die Futterreste oder übrige Trockenfutter-Bröckchen in der Nähe bleiben und sich nicht quer über den Küchenboden verteilen.

Das ist aber nicht der einzige Grund, warum wir dir guten Gewissens zu einer solchen Napfunterlage raten. Die Reinigung der Futterecke wird dadurch deutlich erleichtert. Die Matten sind wasserfest, weswegen auch die Sauce vom Futter nicht richtig antrocknet. Selbiges gilt für die Bröckchen. Diese trocknen ein, aber nur selten an. Das heißt, anstatt alles zusammenzufegen und Restflüssigkeit zu verteilen, packst du die Matte einfach an ihren Ecken und lässt alles direkt in den Mülleimer purzeln.

Eventuelle Reste von der Sauce kannst du schnell mit einem Schwamm abwischen. Sollte die Napfunterlage mal richtig schmutzig werden, kannst du sie sogar in der Spülmaschine reinigen. Mein persönlicher Rat ist, nimm den Zehner für so eine Matte in die Hand. Ich gehe mal nicht davon aus, dass du enttäuscht sein wirst.

Katze frisst zu wenig

Wenn deine Katze wenig frisst, obwohl der Napf voll ist, läuft irgendetwas schief. Falls du das Futter gewechselt hast, kann das durchaus daran liegen. Sie hat sich an den Geruch und den Geschmack gewöhnt. Unsere Katzen fressen alles, was wir ihnen geben. Andere Katzen bestehen halt stets auf ihr gewohntes Futter. In diesem Fall solltest du ihr mal das vorherige Futter vorsetzen. Wenn sie dann eifrig reinhaut, liegt es mit Sicherheit an der Futterumstellung.

Frisst sie immer noch nicht richtig, solltest du mit ihr zum Tierarzt gehen. Viele Katzenkrankheiten schlagen den Miezen auf den Magen, sodass sie nur noch so viel essen, dass es zum Überleben reicht. Ist der gröbste Hunger gestillt, muss das erstmal reichen.

Ist auch das nicht die Ursache, liegt es vielleicht am Napf. Es kann gut sein, dass deine Katze etwas Zeit braucht, um sich an einen neuen Napf zu gewöhnen. Hast du keinen neuen Napf gekauft, sieh mal ganz genau hin, wenn dein Fellknäuel mal etwas frisst. Wenn die Schnurrhaare den Rand des Napfes berühren, ist der Napf zu hoch.

Viele Katzen mögen es überhaupt nicht, wenn die Schnurrhaare bei jedem Bissen nach hinten gebogen werden. Das kann auch erst nach einigen Jahren dazu führen, dass sie kaum noch frisst. Es geht ihr dann schlichtweg zu weit. Sie hat es viele Jahre in Kauf genommen, aber irgendwann ist ihr Geduldsfaden gerissen. Um herauszufinden, ob das der Grund ist, solltest du ihr Futter mal auf einem flachen Teller servieren, bei dem die Schnurrhaare garantiert nichts berühren.

Weitere Informationen findest du in unserem Ratgeber „Katze frisst nicht“.

Hilfsmittel bei Futterneid und Spezialfutter

An dieser Stelle soll es um Futterspender gehen. Beginnen wir mit Geräten für einzelne Katzen. Eine Katze kann einen im Leben manchmal schon einschränken. Angenommen, du gehst gerne mit Freunden feiern und übernachtest dort auch. Dann musst du trotzdem relativ früh raus, um deine Katze zu füttern.

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Mit einem Futterspender kannst du ausschlafen so lange du willst, für deine Katze ist gesorgt. Viele Futterspender eignen sich nur für Trockenfutter und teils kannst du nichtmals den Fütterungsrhythmus selbst bestimmen. Das ist für gelegentlich mal in Ordnung, aber das Nonplusultra sind diese Geräte eher nicht.

Wenn du deine Katze wie gewohnt füttern möchtest, brauchst du einen Futterspender mit Kühlakkus, welchen du frei programmieren kannst. Dann kannst du zum Beispiel einstellen, dass deine Katze am Abend einen Napf voller Trockenfutter vorfindet und am Morgen zur üblichen Fütterungszeit ein Schälchen mit Nassfutter. Der Kühlakku sorgt dafür, dass das Nassfutter die Nacht über nicht verdirbt. Bist du häufiger mal über Nacht weg, lohnt sich die Anschaffung eines Solchen Geräts mit Sicherheit.

Wenn du mehrere Katzen hast, kann das mit dem Futter schon mal problematisch werden. Das Problem ist besonders groß, wenn du es mit sich mobbenden Katzen zu tun hast. Ein Tier wird vom anderen vielleicht unterdrückt und traut sich nicht wirklich, in dessen Anwesenheit zu futtern. Das lässt der dominanten Mieze die Möglichkeit, sich auch noch am Futter der anderen zu bedienen.

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Manchmal herrscht auch einfach nur Futterneid. Noch schwieriger wird es, wenn eine deiner Katzen zum Beispiel krank war und jetzt Spezialfutter benötigt. Die kranke Katze versteht die Situation nicht und möchte natürlich ihr gewohntes Futter haben, was ihr aber gerade nicht gut bekommt. Möglicherweise hat auch die gesunde Katze plötzlich ihre Liebe zu dem Spezialfutter entdeckt und frisst es der Katze, welche es braucht, einfach weg.

Solltest du vor diesen oder ähnlichen Problemen stehen, solltest du deine Katzen per Bluetooth oder RFID mit ihren Näpfen verbinden. Das ist kein Witz. Diese Technologie wird bei vielen Katzenklappen verwendet. Bei einer geöffneten Katzenklappe können jederzeit auch wildfremde Tiere ins Haus gelangen. Das ist oft nicht erwünscht. Also wird die Katze mit einem Chip ausgestattet. Die Katzenklappe erkennt, wenn sich die Katze nähert und öffnet sich nur, wenn sie genau diesen Chip trägt. Alle anderen Katzen müssen draußen bleiben.

Dieses Prinzip wurde auch auf Futterspender übertragen. Leider sind diese noch recht selten und teuer. Mit einem RFID-Chip am Halsband deiner Katze kannst du sie mit dem Futterspender verknüpfen. Der Spender öffnet sich nur, wenn die entsprechende Katze vor ihm steht. So kannst du sicherstellen, dass deine kranke Katze nur ihr Spezialfutter bekommt und die gesunde Katze ihr es nicht wegfrisst.

Trinkzubehör

Hier gibt es eigentlich nur ein sinnvolles Zubehör. Wasserspender nutzen nicht viel. Da Katzen allgemein nicht viel trinken, reicht es, den Wassernapf täglich mit frischem Wasser zu füllen. Wenn du mal einen Tag nicht da bist, wird das Wasser weder schlecht noch alle, es sei denn, deine Katze wirft den Napf um. Aber ansonsten, ob das Wasser jetzt im Napf oder in einem Tank absteht, ist doch gehopst wie gesprungen.

Wie soeben erwähnt, trinken Katzen eher wenig, da sie den Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs über die Nahrung gedeckt. Leider neigen viele Katzen dazu, ihr Trinkverhalten nicht den Temperaturen anzupassen. Im Sommer braucht deine Katze mehr Wasser als in kühleren Zeiten. Trinkt deine Katze nicht genug, kann sie dehydrieren, was definitiv nicht gut für sie ist. Hier haben wir wertvolle Tipps, wie du deine Katze im Sommer kühlen und vor Überhitzung schützen kannst.

Du musst deine Katze demnach zum Trinken animieren. Was oft hilft ist ein Napf mit Eiswürfeln darin. Durch das Spielen mit dem Eis wird deine Katze gekühlt und sie nimmt dabei auch Wasser zu sich. Das ist besonders im Sommer hilfreich, im Winter kommt dies vermutlich weniger gut an.

Eine gute Alternative für jede Jahreszeit ist ein Trinkbrunnen für Katzen. Katzen sind meistens absolut fasziniert, wenn es um fließendes Wasser geht. Sie sind in der Regel wasserscheu, aber wenn ein Wasserstrahl irgendwo herkommt und dann wieder verschwindet, wird der Jagdinstinkt geweckt. Die Katze möchte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat. Ein Trinkbrunnen funktioniert im Grunde wie ein Springbrunnen, nur eben mit einem größeren Wassertank und ohne besondere Effekte. Er soll Wasserstrahlen fließen lassen, damit deine Katze mit den Pfoten danach patscht und dadurch Wasser ans Fell bekommt, welches sie aufnimmt, wenn sie sich trocken putzt, oder versucht, es mit dem Mäulchen zu erwischen.

Wenn du den Trinkbrunnen nicht jeden Tag neu befüllen möchtest, solltest du zu einem Modell mit Aktivkohlefilter greifen. Dadurch werden eventuelle Verunreinigungen aus dem Wasser gefiltert, wodurch es länger frisch bleibt.

Wir empfehlen dir, einen Trinkbrunnen mit Sensor zu erwerben. Dann erkennt der Brunnen, wenn sich ein Lebewesen in der Nähe befindet und nimmt den Betrieb auf. Ist niemand in der Nähe, schaltet er sich ab. Trinkbrunnen haben einen sehr niedrigen Stromverbrauch, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

Zudem herrscht dann Ruhe. Angenommen, du sitzt auf der Couch und liest ein gutes Buch oder schaust dir einen sehr spannenden Film an. Wenn du dann im Hintergrund durchgehend ein Summen und / oder Wassergeplätscher hörst, ist das auf Dauer sicherlich nervig. Da reicht es doch aus, wenn der Brunnen nur angeht, wenn sich deine Katze in dessen Nähe befindet.

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