Katzen und Pflanzen

Bild: Christine Numrich

Pflanzen machen jede Wohnung schöner und wirken sich wissenschaftlich bewiesen auch positiv auf unser Gemüt aus. Im Gegensatz zu Katzen wissen wir, dass Zierpflanzen giftig sein können und wir sie nicht essen sollten. Katzen sollten das auch nicht tun. Obwohl Katzen reine Fleischfresser sind und sich nicht von Pflanzen ernähren, kommt es oft genug vor, dass sie trotzdem auf Blättern und Blüten herumkauen. Viele Pflanzen, die für uns ungiftig sind, können für die Tiere giftig sein. Hier erfährst du, welche Pflanzen du in deiner Wohnung oder Garten bzw. Balkon nicht haben solltest und in welches Gras deine Katze ohne Konsequenzen beißen kann.

Warum futtern Katzen Pflanzen?

Katzen sind von Natur aus Fleischfresser. Das war schon immer so und wird sich wohl auch nie ändern. Von der rein vegetarischen oder sogar veganen Ernährung von Hauskatzen wird mit Nachdruck abgeraten, weil ihr ganzer Verdauungsapparat nicht dafür geeignet ist und sie auch nicht alle Nährstoffe bekommen, die sie benötigen.

Pflanzen sind für Katzen aber trotzdem interessant. Erstmal sehen sie lustig aus. So eine Pflanze mit grünen Blättern und vielleicht noch einer bunten Blüte gefällt auch der Katze. Außerdem wackelt das alles so lustig, wenn man mit der Kralle dranpatscht. Und auch hier passt unsere Lieblingsanalogie zum Kleinkind, denn alles Neue muss erst einmal angefasst und natürlich auch in den Mund genommen werden.

Katzen nagen also vor allem aus Spaß und Neugier an Pflanzen, der Ernährungsaspekt spielt keine große Rolle. Das sehen wir auch an unseren Katzen. Vor allem Kater Jack geht gerne auf Pflanzenjagd. Von Schnittblumen beißt er gerne die Blüten ab und je länger die Blätter einer Pflanze sind, desto mehr erinnern sie ihn daran, wie gerne er mit Bändchen spielt. Die Blüten lässt er dann einfach liegen, er denkt nicht mal daran, sie zu fressen. Anders als bei Blättern, die er uns regelmäßig in die Wohnung kotzt.

Pflanzen können für Katzen aber auch lecker und gesund sein. Das wohl beste Beispiel ist Katzengras, welches die Tierchen förmlich anzieht. Es riecht für sie sehr gut und hilft deiner Katze, Haarballen hochzuwürgen. Es wirkt quasi wie ein Schmiermittel. Einen Topf Katzengras bekommst du bei vielen Blumenläden schon für einen Euro. Gib es ihnen aber nur unter Aufsicht und bewahre es sicher auf. Der Grund ist, dass Katzen dabei in eine Art botanischen Blutrausch verfallen können. Jack zum Beispiel kotzt häufig von Katzengras, nicht etwa, weil er Haarballen loswerden möchte, sondern vielmehr, weil er sich überfrisst, wenn wir den Topf nicht rechtzeitig wieder wegnehmen.

Sollte deine Katze ständig an deinen Blumen nagen, vor allem an einer bestimmten, kann es auch sein, dass ihr Nährstoffe fehlen, die ihr die Pflanze geben kann. Auch Verdauungsprobleme können dazu führen, dass deine Katze an Pflanzen knabbert. Wenn ihr der Magen wehtut oder sie Fleischbröckchen grad nicht gut verdauen kann, probiert sie womöglich, ob die Pflanze nicht eine magenschonende Alternative sein kann. Es kann nicht schaden, dann mal zum Tierarzt zu gehen, um herauszufinden, ob das nur ein Spleen ist oder ob deiner Katze wirklich etwas fehlt.

Wie giftig sind Pflanzen für Katzen?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, denn wie für den Menschen ist auch für die Katze Gift nicht gleich Gift. Zunächst kommt es auf die Art des Giftes an. Alkohol ist auch ein Gift, sonst würde man bei übermäßigem Konsum keine Alkoholvergiftung erleiden. Wenn du ein Bier trinkst ist das ziemlich ungefährlich. Zischst du dir den ganzen Kasten rein, kann das in der Notaufnahme enden. Rizin hingegen ist deutlich gefährlicher. Nur wenige Milligramm genügen, um einen Menschen fast sicher zu töten. Es ist die Kombination aus Gift und Dosis, die die Toxizität eines Giftes ausmacht.

Es kommt auch auf den Zustand deiner Katze an. Kleine Kitten und alte Katzen erleiden eher eine Vergiftung als eine Katze, die topfit in der Mitte ihres Lebens steht. Eine bereits geschwächte oder kranke Katze ist ebenfalls anfälliger für Vergiftungen. Darüber hinaus kommt es auch auf den Zustand der Pflanze an. Für deine Freigängerin ist eine mit Pflanzenschutzmittel gespritzte Pflanze gefährlicher als eine echte „Bio-Pflanze“.

Hier ist es eben genau wie beim Menschen Art des Giftes, Dosis und körperlicher Gesamtzustand gehen Hand in Hand. Auch die individuelle Anfälligkeit ist von Bedeutung. Wenn mehrere gesunde Menschen ähnlicher Statur aus einem vergifteten Topf essen, kann es ja auch sein, dass einer nur eine leichte Magenverstimmung spürt, während ein anderer sich vor Schmerzen krümmt.

Welche Pflanzen sind giftig oder ungiftig für meine Katze?

Auch an dieser Stelle lässt sich keine absolut pauschale Aussage treffen. Das liegt unter anderem daran, dass es auch Unterschiede innerhalb der Arten gibt. Wenn du in einen Pflanzenfachhandel gehst und dem oder der Angestellten sagst, dass du gerne einen Farn hättest, solltest du die Gegenfrage gestellt bekommen, was für eine Art Farn es denn sein soll. Es gibt auf der ganzen Welt in etwa 12.000 verschiedene Arten von Farnen, davon sind knapp 170 Arten in Europa heimisch.

Sie unterscheiden sich in Blattform, Größe, Farbe, Sonnenlicht- sowie Nährstoffbedarf und noch weiteren Aspekten. Das sage ich dir, damit du bei der Pflanzensuche achtsam bist, denn du solltest dich an der botanischen Bezeichnung orientieren, nicht nur am Oberbegriff. Die Bezeichnungen in der Alltagssprache sind oft nicht eindeutig genug und werden häufig auch miteinander gleichgesetzt oder verwechselt.

Wir unterteilen unsere Pflanzenlisten in giftige und ungiftige Pflanzen. Giftige Pflanzen müssen nicht unbedingt gleich tödlich oder lebensbedrohlich sein, wenn deine Katze daran knabbert. Die Wahrscheinlichkeit, dass es aber schnell zu mindestens mittelschweren Problemen kommt, ist jedoch relativ hoch. Diese Pflanzen solltest du lieber aus deiner Wohnung und deinem Balkon / Garten verbannen.

Zu den ungiftigen Pflanzen zählen wir Pflanzen, die unbedenklich bis maximal leicht toxisch sind. Solche Pflanzen kannst du ruhig haben. Pflanzen wie Katzengras oder Katzenminze sind sogar gut für Katzen, man mag ahnen, woher sie ihren umgangssprachlichen Namen haben. Leicht toxisch bedeutet, dass eine Katze entweder allergisch sein oder jede Menge davon fressen muss, um etwas zu merken.

Selbst wenn du eine ungiftige Pflanze kaufst, kann das unter Umständen gefährlich sein. Vor allem Blumen, die im Discounter angeboten werden, werden in großen Massen industriell gezüchtet. Oftmals werden dabei chemische Dünger oder Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Wenn deine Katze sehr neugierig ist und dazu neigt, mal an Pflanzen zu nagen, solltest du eine solche Pflanze erst einmal gründlich abwaschen, sie richtig unter laufendes Wasser halten und vorsichtig an den Blättern reiben, damit nichts kaputt geht. So kannst du chemische Reste größtenteils beseitigen.

Im Fachhandel kannst du auch erfragen, ob die Blumen chemisch behandelt wurden, denn die Angestellten einer guten Blumenhandlung wissen nicht nur, wie die Pflanzen heißen und wie sie gepflegt werden müssen, sondern auch, wo sie herkommen und ob sie behandelt wurden.

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die nachfolgenden Listen nach sorgfältiger Recherche mit bestem Wissen und Gewissen erstellt wurden. Wir sind weder gelernte Botaniker oder Tierärzte. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und übernehmen keinerlei Haftung. Für ein krankes Tier können selbst unbedenkliche Pflanzen schädlich sein. Solltest du dir beim Kauf unsicher sein, informiere dich bitte im Gartencenter, Zoohandel oder bei deinem Tierarzt. Bei anhaltender Unsicherheit lass die Pflanze besser im Laden stehen.

Giftige Pflanzen

Giftige Pflanzen sollten weder im Garten, noch in der Wohnung oder auf dem Balkon stehen. Der Verzehr von Blättern, Blüten und Samen kann sehr gefährlich sein und je nach Stärke binnen weniger Tage zum Tod deines Lieblings führen. Hier siehst du unter anderem, dass es wichtig ist, auf die botanische Bezeichnung zu achten, denn auch beim Adlerfarn handelt es sich um einen Farn. Im Gegensatz zu den meisten anderen Farnen ist dieser für Tiere sehr giftig.

Bezeichnung der Pflanze (Umgangssprache) Botanische Bezeichnung
Ackerbohne Vicia faba
Adlerfarn Pteridium aquilinum
Adonisröschen Adonis vernalis
Aloe Aloe spec.
Alpenveilchen Cyclamen periscum
Amaryllis Hippeastrum spec.
Anemonen Anemone nemorosa
Aralie Aralia spec.
Aronkelch Zantedeschia aethiopica
Aronstab Arum maculatum
Avocado Persea gratissima
Azalee Rhododendron simsii
Begonie Begonia spec.
Belladonnalilie Amaryllis belladonna
Berberitze Berberis vulgaris
Berglorbeer Kalmia angustifolia
Besenginster Cytisus scoparius
Bingelkraut Mercurials annua
Birkenfeige Ficus spec.
Bittermandel Prunus dulcis var. Amara
Bocksdorn Lycium barbarum
Bogenhanf Sansevieria trifasciata
Bohne Phaseolus vulgaris
Buchsbaum Buxus sempervirens
Buchweizen Fagopyrum esculentum
Buntwurz Caladium bicolor
Busch-Windröschen Anemone nemorosa
Christrose Helleborus niger
Christusdorn Euphoria milii
Crocus Crocus spec.
Dieffenbachie Dieffenbachia seguine
Drachenbaum Dracaena drago
Efeu Hedera helix
Efeutute Scindapsus spec.
Eibe Taxus baccata
Einblatt Spathiphyllum floribundum
Eisenhut Aconitum spec.
Engelstrompete Brugmansia spec.
Fensterblatt Monstera spec.
Feuerbohne Phaseolus coccineus
Ficus Ficus spec.
Fingerhut Digitalis spec.
Flamingoblume Anthurium spec.
Flammendes Käthchen Kalanchoe blossfeldiana
Geißblatt Lonicera spec.
Germer Veratrum album
Giftsumach Rhus radicans
Ginster Cytisus scoparius
Glockenbilsenkraut Scopolia scoparius
Goldhafer Trisetum flavescens
Goldlack Erysimum cheiri
Goldregen Laburnum anagyroides
Greiskraut Senecio jacobaea
Gummibaum Ficus elastica
Heckenkirsche, rot Lonicera xylosteum
Herbstzeitlose Colchium autumnale
Herkulesstaude Heracleum mantegazzianum
Holunder Sambucus spec.
Hortensie Hydrangea spec.
Hundspetersilie Aethusa cynapium
Hundszunge Cynoglossum officinale
Hyazinthe Hyacinthus orientalis
Jakobs-Kreuzkraut Senecio jacobaea
Kakao Theobroma cacao
Kaladie Caladium bicolor
Kalanchoe Kalachoe blossfeldiana
Kartoffel Solanum tuberosum
Kischlorbeer Prunus laurocerasus
Klatschmohn Papaver rhoeas
Klivie Clivia miniata
Knoblauch Allium sativum
Kolbenfaden Aglaonema commutatum
Korallenbäumchen Solanum capsicastrum
Kornrade Agrostemma githago
Kroton Codiaeum variegatum
Lebensbaum Thuja spec.
Lein Linum usitatissimum
Liguster Ligustrum vulgare
Lorbeerrose Kalmia angustifolia
Lupinen Lupinus spec.
Maiglöckchen Convallaria majalis
Mandel, bitter Prunus dulcis var.
Mistel Viscum album
Nachtschatten Solanum nigrum / dulcamara
Narzisse Narcissus spec.
Nieswurz, grün Helleborus virides
Nieswurz, stinkend Helloborus foetidus
Oleander Nerium oleander
Osterglocke Narcissus spec.
Palmfarn Cycas revoluta
Palmlilie Yucca elephantipes
Pfaffenhütchen Euonymos europaea
Philodendron Philodendron spec.
Prachtlilie Gloriosa superba / rothschildiana
Purpurtute Syngonium podophyllum
Rainfarn Tanacetum / Chrysamthemum  vulgare
Raps Brassica napus
Rhododendron Rhododendron spec.
Riemenblatt Clivia miniata
Ritterstern Hippeastrum spec.
Rizinus Ricinus communis
Robinie Robinia pseudoacacia
Rosskastanie Aesculus hippocastanum
Ruhmeskrone Gloriosa superba
Sadebaum Juniperus sabina
Sauerdorn Berberis vulgaris
Sauerschotenbaum Sophora japonica
Scheinzypresse Thuja spec.
Schiefblatt Begonia spec.
Schierling, gefleckt Conium macalatum
Schlafmohn Papaver somniferum
Schneeglöckchen Galanthus nivalis
Schnurbaum, japanisch Sophora japonica
Seidelbast Daphne mezereum
Stechapfel Brugmansia spec / Datura stramonium
Stechpalme Ilex aquifolium
Stinkwacholder Juniperus sabina
Tabak Nicotiana tabacum
Tollkirsche Atropabella-donna
Tollkraut Scopolia carniolica
Traubenholunder Sambucus spec.
Wandelröschen Lantana camara
Wasserfenchel Oenanthe aquatica
Wasserschierling Cicuta virosa
Weihnachtsstern Euphorbia pulcherrima
Windröschen, gelb Anemone nemorosa
Wolfsmilch Euphorbia spec.
Wunderstrauch Codiaeum variegatum
Wurmfarn Dryopteris filix-mas
Wüstenrose Adenium obesum
Zaunrübe Bronia dioica
Zimmercalla Zantedeschia aethiopica

Mit freundlicher Genehmigung von www.botanikus.de

Wie du siehst, sind wirklich sehr viele Pflanzen für Katzen giftig, die für uns ganz normal sind. Viele der genannten Pflanzen sind in fast allen Gärten oder Wohnungen zu finden, sodass wir vielleicht gar nicht daran denken, dass sie giftig sein könnten. Uns ist das auch egal, denn wir essen ja eher selten unsere pflanzliche Dekoration und wenn wir giftige Pflanzen essen, wie zum Beispiel die Kartoffel, essen wir nur den ungiftigen Teil.

Wenn man sich die Liste so anschaut – und es gibt sicherlich noch viel mehr giftige Pflanzen, die in unseren Breitengraden vorkommen – könnte man denken, dass überall lauter tote Freigängerkatzen herumliegen müssten. Nicht jede Katze nagt an allen Pflanzen und eine Vergiftung muss, je nach Gift, nicht zwangsläufig zum Tod führen.

Wir möchten keine Angst schüren und das Thema zugleich nicht verharmlosen. Du musst jetzt nicht gleich deinen Garten absuchen und alles austauschen. Sei dir bitte nur der Gefahr bewusst, entferne gefährliche Pflanzen nach Bedarf und achte bei Neuanschaffungen einfach darauf, dass sie nicht auf dieser oder vergleichbaren Listen stehen.

Ungiftige Pflanzen

Die nachfolgend genannten Pflanzen werden von der obigen Quelle als für Katzen geeignete Balkon- und Zimmerpflanzen eingestuft. Wie du siehst, gibt es auch noch viele Pflanzen, mit denen du dein Heim schmücken kannst und die deiner Katze nicht schaden. Wie weiter oben erwähnt, solltest du die Pflanzen nach dem Kauf zunächst waschen, wenn du dir unsicher bist, ob Dünger in der Erde oder Reste von Pestiziden an den Blättern sind.

Es kann auch sein, dass deine Katze auf eine Pflanze allergisch reagiert, aber das kannst du vorher nicht wissen. Auch bei ungefährlichen Pflanzen gilt, dass du zum Tierarzt gehen solltest, wenn deine Katze übermäßig viel darauf herumkaut oder sie frisst.

Bezeichnung der Pflanze (Umgangssprache) Botanische Bezeichnung
Bergpalme Chamaedora elegans
Binse Juncus
Bougainvillea Bougainvillea glabra
Crossandra Crossandra
Dattelpalme Phoenix
Dickblatt Crassula
Drillingsblume Bougainvillea glabra
Frauenhaarfarn Adiantum capillus-veneris
Fuchsie Fuchsia
Fuchsschwanzgras Alopecurus
Geranie Pelagonium
Glockenblumen Campanula
Grünlilie Chlorophytum comosum
Hauswurz Sempervivum
Heidekraut Erica
Hibiskus Hibiscus rosa-sinensis
Jasmin Jasminum
Kamelie Camellia japonica
Kaputzinerkresse Tropaeolum majus
Katzengras Cyperus zumala
Katzenminze Nepeta cataria
Kentiapalme Howea
Kokospalme Cocos nucifera
Korbmarante Calathea
Losbaum Clerodendrum bungei
Majoran Origanum majorana
Margeriten Chysanthemum
Melisse, Zitronen Melissa officinalis
Orchideen Phalaenopsis, Vanda, Oncidium etc.
Pantoffelblume Calceolaria
Passionsblume Passiflora
Pelargonie Pelargonium
Pfennigbaum Crassula ovata
Rosen Rosa
Roseneibisch Hibiscus rosa-sinenis
Ruhmesblume Cleodendrum bungei
Salbei Salvia officinalis
Sammetblume Tagetes
Schamblume Aeschynanthus
Schifteller Achimenes
Schönmalven Abutilon
Schusterpalme Aspidistra
Schwertfarn Nephrolepis exaltata
Stiefmütterchen Viola wittrockiana
Stockrose Alcea
Streifenfarn Asplenium
Studentenblume Tagetes
Tagetes Tagetes
Thymian Thymus
Usambaraveilchen Saintpaulia ionantha
Veilchen Viola
Weihnachtskaktus Schlumbergera
Zahnzunge Odontoglossum
Zimmerahorn Abutilon
Zimmertanne Araucaria heterophylla
Zitrusbäume Citrus
Zyperngras Cyperus alternifolius

Mit freundlicher Genehmigung von www.botanikus.de

Der Tipp: Kakteen

In den Listen stehen erstaunlich wenige Kakteen. Wenn du nicht gerade einen grünen Daumen hast und trotzdem Pflanzen haben möchtest, bieten sie sich förmlich an. Sie brauchen nur wenig Pflege und es gibt Kakteen, die auch richtig schön aussehen. Über die Giftigkeit von Kakteen können wir hier keine Aussage machen, viele Kakteen sind bestimmt auch für Katzen sehr schädlich.

Wenn du welche mit langen Stacheln nimmst, spielt das aber keine Rolle. Bei uns ist es so, dass wir kaum noch Pflanzen haben. Blumen und Kräuter stehen nur noch da, wo die Katzen nicht rankommen und sollten auf dem Regal mal frische Blumen stehen, kommen sie über Nacht ins Bad, denn nachts vergisst Kater Jack immer, dass er da, wo die Blumen stehen, nicht hindarf. Zudem wäre es etwas übertrieben, uns als besonders talentierte Pflanzenpfleger zu bezeichnen.

Aber Kakteen gehen immer. Die Stacheln verhindern, dass er da mit der Pfote bei geht. Dass Kakteen Aua machen, hat er tatsächlich gelernt. Anfressen kann er sie auch nicht, also lässt er sie komplett in Ruhe. Der Kater hat uns schon viele Pflanzen zerstört, indem er heimlich etwas abgekaut und anschließend gekotzt hat. Was Kakteen angeht, so hat er lediglich einen einzigen Kaktus auf dem Gewissen, und den hat er vom Tisch getreten.