Blut spenden für Katzen

Blut spenden rettet Leben. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere. In bestimmten Notlagen kann das Leben deiner Katze davon abhängen, ob sie eine Bluttransfusion bekommt oder nicht. Du kannst anderen Katzen das Leben retten, indem du deine Katze zur Blutspende anmeldest. Hier klären wir dich über Blutspenden für Katzen auf. Du erfährst, wann es notwendig ist, wie es abläuft und welche Voraussetzungen deine Katze erfüllen muss, um Blut spenden zu dürfen.

Wann ist eine Bluttransfusion notwendig?

Viele Artikel auf unserem Katzenportal enthalten Formulierungen nach dem Motto „das ist bei deiner Katze nicht anders“. Das trifft auch beim Thema Bluttransfusion zu. Deine Katze kann aus denselben Fällen eine Bluttransfusion brauchen, wie du auch. Ein Beispiel ist starker Blutverlust infolge von Verletzungen. Ein anderes ist die Behandlung von Vergiftungen. Noch ein anderes ist eine Vorsichtsmaßnahme bei schwierigen Operationen.

Es ist nicht möglich, Katzenblut synthetisch nachzubilden. Eine Katze in Not ist folglich darauf angewiesen, dass eine passende Blutkonserve verfügbar ist. Alternativ ist auch eine direkte Transfusion möglich, wenn ein geeignetes Spendertier erreichbar ist.

Deine Katze kann aus folgenden Gründen eine Bluttransfusion benötigen:

  • Behandlung schwerer Infektionskrankheiten
  • Behandlung von Erkrankungen blutbildender Organe
  • Behandlung von Vergiftungen
  • Schwere Nieren- und Leberschäden
  • Starke Eiweißverluste
  • Starker Blutverlust infolge von Verletzungen
  • Therapie von Gerinnungsstörungen
  • Vor, während und nach Operationen

Wenn kein Katzenblut aufzutreiben ist, kann auch Blut von Hunden verwendet werden. Das geschieht jedoch nur im absoluten Notfall. Mit Hundeblut kann deine Katze noch mehrere Tage leben. Eine Dauerlösung ist das nicht, aber es verschafft dir und dem Tierarzt wenigstens noch etwas Zeit, um irgendwie an Katzenblut zu gelangen.

Ist meine Katze als Spendertier geeignet?

Um Blut spenden zu dürfen, musst du bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So darfst du zum Beispiel keine Stoffwechselstörungen haben. Die Einnahme bestimmter Medikamente kann ebenfalls dazu führen, dass du als Blutspender abgelehnt wirst.

Das ist bei deiner Katze genauso. Nicht jede Katze ist als Spendertier geeignet. Es gibt keine einheitlichen Regeln, welche Voraussetzungen genau erfüllt sein müssen. Zwar gibt es einen allgemeinen Konsens, die konkreten Bedingungen können aber von Arzt zu Arzt etwas abweichen.

Diese Voraussetzungen sollte deine Katze als Spendertier erfüllen:

  • Alter zwischen 18 Monate und 8 Jahre
  • Gewicht zwischen 4 und 5 Kilogramm (Normalgewicht)
  • Regelmäßig geimpft und entwurmt
  • Keine ansteckenden Krankheiten
  • Selbst noch keine Bluttransfusion erhalten
  • Keine Medikamenteneinnahme
  • Guter Gesundheitszustand
  • Idealerweise reine Wohnungskatze
  • Nicht trächtig

Besonders wichtig ist natürlich die Gesundheit deiner Katze. Wenn Not am Mann ist und eine Katze dringend Spenderblut braucht, dürften die wenigsten Tierärzte deine Katze ablehnen, nur weil sie etwas älter als 8 Jahre ist. Es kommt hauptsächlich darauf an, dass das Blut möglichst rein ist, also frei von Medikamenten, Krankheitserregern oder ähnlichem.

Wo kann meine Katze Blut spenden?

So etwas wie eine zentrale Anlaufstelle für blutspendende Katzen gibt es nicht. Du kannst also nicht zum Beispiel anhand eines Symbols an der Tür einer Tierarztpraxis erkennen, ob dort Blutspenden angenommen werden.

Eine zentrale Blutbank gibt es ebenfalls nicht. Wenn du Blut deiner Katze spenden möchtest, musst du dich bei den Tierärzten in deiner Nähe erkundigen. Manche größere Praxen verfügen über eine eigene kleine Blutbank mit Blutkonserven. Sicherlich musst du nicht alle Tierärzte durchtelefonieren, die du finden kannst. Ein Tierarzt sollte eigentlich wissen, wo Blutspenden möglich sind. Ein guter Ansprechpartner ist dabei immer auch die nächste große Tierklinik.

Es gibt auch private und gemeinnützige Projekte, die sich um Blutspenden für Katzen kümmern. Nachfolgend haben wir die Initiative „Herzblut für Katzen“ vorgestellt. Dieses Projekt ist leider nicht mehr aktiv. Um dir zu zeigen, wie so etwas aussehen kann, haben wir den Text nicht entfernt, sondern nur ausgegraut. Wenn du ähnliche Projekte oder Initiativen kennst, würden wir uns freuen, wenn du unser Kontaktformular benutzt und uns darauf aufmerksam machst.

An dieser Stelle möchten wir auf die Initiative „Herzblut für Katzen“ aufmerksam machen. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Privatpersonen, Tierschützern, Tierärzten und weiteren Katzenfreunden im deutschsprachigen Raum. Herzblut für Katzen betreibt eine Blutspende-Datenbank für Katzen.

Es handelt sich nicht um eine Blutbank, sondern um eine Vermittlung von Spendertieren. Du hast die Möglichkeit, dich bzw. deine Katze als Spendertier zu registrieren.

Sollte ein Katzenhalter oder ein Tierarzt eine Blutspende benötigen, kann er bei Herzblut für Katzen anfragen. Die Betreiber können dann in ihrer Datenbank nachschlagen und geeignete Spenderkatzen vermitteln. Falls deine Katze für eine akute Blutspende infrage kommt, bekommst du einen Anruf und kannst dich mit deiner Katze auf den Weg machen. Um die Koordinierung brauchst du dich nicht zu kümmern, dass erledigt die Initiative für dich.

Du registrierst deine Katze sozusagen als Spendertier auf Abruf. Die Vermittlung ist absolut kostenfrei, es fallen keine Gebühren an. Auch die Spende inklusive Voruntersuchung ist für dich kostenlos. Wenn es notwendig ist, organisiert Herzblut für Katzen sogar den Transport für dich und deine Mieze.

Herzblut für Katzen arbeitet nicht gewinnorientiert. Alle Mitwirkenden üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Wenn du die Arbeit der Katzenliebhaber unterstützen möchtest, kannst du nicht nur Blut deiner Katze spenden, sondern auch mit einer kleinen finanziellen Spende Danke sagen.

Wie läuft eine Blutspende für Katzen ab?

Die Blutspende ist ein recht unkomplizierter Vorgang. Vor der ersten Spende wird deine Katze gründlich untersucht. Ihr Blut wird ausgiebig analysiert und zusätzlich auf Blutparasiten oder Infektionserkrankungen untersucht.

Wenn mit dem Blut alles in Ordnung ist, ist deine Katze bereit zur Spende.

Deine Katze muss dabei sehr tapfer sein, auch wenn der Piks nicht wirklich wehtut. Es gibt Katzen, die sind die Ruhe selbst und lassen das einfach mit sich machen. Die meisten Katzen haben jedoch etwas dagegen. In diesem Fall würde deine Katze eine Beruhigungsspritze bekommen. Sie wird nicht in Narkose versetzt, sondern soll sich nur entspannen.

Entnommen wird das Blut entweder an der Vorderpfote oder direkt aus der Halsvene. Die Entnahme erfolgt mit einer Kanüle. Der Tierarzt zapft nur so viel Blut ab, wie er deiner Katze entnehmen kann, ohne, dass es ihr dadurch schlecht geht. Manche Katzen können nur recht wenig Blut spenden, andere hingegen haben einen Kreislauf aus Stahl und können eine größere Menge Blut entbehren. Im Schnitt nehmen Tierärzte in etwa 30 bis 40 Milliliter Blut ab.

Damit der Kreislauf möglichst stabil bleibt, wird der Flüssigkeitsverlust mittels einer Infusion wieder ausgeglichen.

Nach der Spende muss sich deine Katze wahrscheinlich zunächst ein klein wenig sammeln, da der Kreislauf aller Wahrscheinlichkeit nach etwas absackt. Daher wird sie direkt danach mit frischem Wasser und leckerem Futter versorgt, um den Kreislauf wieder anzukurbeln. Sobald sich dieser wieder normalisiert hat, kannst du mit deiner Fellnase wieder nach Hause gehen.

Für die gesamte Blutspende inklusive Voruntersuchung und Nachsorge kannst du von einer Dauer von in etwa einer Stunde ausgehen.

Bei einer normalen Blutspende wird das Blut wie menschliches Blut als Blutkonserve gelagert. Da Katzenblut recht empfindlich ist und nicht sehr lange hält, wird es gekühlt gelagert. Aber auch bei kühler Lagerung bleibt das Blut nur wenige Tage frisch. Blutkonserven werden meist angelegt, wenn absehbar ist, dass sie in Kürze gebraucht werden, beispielsweise im Rahmen einer planbaren Operation.

Oder aber sie werden angelegt, wenn das Blut transportiert werden muss, weil eine Katze in Not dringend eine Bluttransfusion braucht, aber kein geeignetes Spendertier in ihrem Umfeld aufgetrieben werden konnte.

Direkte Bluttransfusion

Die direkte Bluttransfusion ist die beliebtere Form der Transfusion. Das Blut wird in der Praxis des behandelnden Tierarztes entnommen und der hilfsbedürftigen Katze direkt zugeführt. So wird gewährleistet, dass das Blut absolut frisch und keinesfalls verunreinigt ist.

Wenn du bereit bist, deine Katze als Frischblut-Spenderin zur Verfügung zu stellen, kannst du sie deswegen bei deinem Tierarzt, der lokalen Tierklinik oder eben Herzblut für Katzen registrieren. Sobald deine Katze ein anderes Tier retten kann, wirst du informiert. Das kann auch tief in der Nacht sein. Du solltest daher die Bereitschaft mitbringen, auch spontan wegen einer Spende zum Tierarzt zu fahren.

Bekomme ich etwas für das Blut meiner Katze?

Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert Spenden als „Freiwillige Leistungen, die ohne Gegenleistung, aber i.d.R. mit einer gewissen Zweckbestimmung gegeben werden“. Bei einer Spende gibst du etwas ohne, dass du mit einer persönlichen Gegenleistung rechnen kannst.

So gibst du das Blut deiner Katze, damit einer anderen Katze geholfen werden kann. Das an sich ist ja eigentlich schon eine schöne Belohnung.

Allerdings liegt es leider auch in der Natur des Menschen, nur sehr ungern etwas ohne Gegenleistung zu geben. So nimmt die Bereitschaft zum Blut spenden sprunghaft zu, wenn man nach der Spende nicht nur einen Keks für den Kreislauf bekommt, sondern auch eine kleine finanzielle Aufwandsentschädigung.

So ganz ohne Gegenleistung läuft eine Blutspende deiner Katze im Grunde auch nicht ab. Die Blutspende ist für dich kostenlos. Du trägst höchstens eventuelle Anfahrtskosten. Für die Spende selbst berechnet dir der Tierarzt nichts.

Als Gegenleistung für die Spendenbereitschaft ist auch die gründliche Voruntersuchung kostenlos. Deine Katze wird gründlichst auf Herz und Nieren untersucht. So eine Untersuchung ist normalerweise nicht ganz billig. Das Futter nach der Spende sowie die Beaufsichtigung deiner Katze musst du ebenfalls nicht bezahlen. Zusätzlich bieten viele Tierärzte und Kliniken großzügige Rabatte auf Impfungen für Spendertiere.

Mit einer Blutspende schlägst du sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Du kannst dich darüber freuen, etwas Gutes getan zu haben, was einer fremden Katze in Not wahrscheinlich das Leben gerettet hat. Und du sparst dir die Kosten einer Untersuchung deiner Katze, welche weitaus umfangreicher ist als die einer normalen Routineuntersuchung.

Wie oft darf meine Katze zur Blutspende?

Deine Katze erholt sich höchstwahrscheinlich sehr schnell von der Blutspende. Das liegt nicht nur daran, dass die verlorene Flüssigkeit durch eine Infusion wieder ausgeglichen wird. Die Blutproduktion von Katzen funktioniert ziemlich schnell. Es dauert nicht lange, bis die entnommene Menge nachproduziert ist.

Trotzdem solltest du deiner Katze Zeit geben, sich ordentlich zu erholen. Wie oft deine Katze Blut spenden kann, hängt von der allgemeinen Verfassung deiner Katze ab. In der Regel ist es problemlos möglich, mit einer Katze alle sechs Monate zur Blutspende zu gehen. Manche Katzen vertragen auch alle drei Monate eine Blutspende.

Dein Tierarzt kann dir sagen, welcher Rhythmus für deine Katze ungefährlich ist. Daran solltest du dich halten. Du brauchst auch nicht regelmäßig zur Blutspende zu gehen. Selbst eine einmalige Spende kann ein Katzenleben retten.

Blutgruppen von Katzen

Auch bei Katzen gibt es unterschiedliche Blutgruppen, genauer gesagt A, B und AB. A ist die am weitesten verbreitete Blutgruppe, wohingegen Blutgruppe B verstärkt bei gezüchteten Rassekatzen anzutreffen ist. Die Blutgruppe AB kommt eher selten vor.

Die Blutgruppen A und B enthalten Alloantikörper. Im Grunde sind das Antikörper gegen die andere Blutgruppe. Bekommt eine Katze mit Blutgruppe A eine Transfusion mit Blut der Blutgruppe B oder umgekehrt, greifen die Antikörper das Spenderblut an, woraufhin das Blut verklumpt. Für die Katze ist das tödlich.

Besser dran sind Katzen mit der Blutgruppe AB. Denen ist es recht egal, welche Blutgruppe im Blut der Bluttransfusion enthalten ist.

Risiken der Blutspende & Blut-Transfusion

Blut zu spenden ist für deine Katze quasi risikofrei. Während das Blut abgenommen wird ist stets ein Tierarzt zugegen. Dieser achtet bewusst darauf, dass deiner Katze nur so viel Blut abgenommen wird, wie sie auch tatsächlich entbehren kann. Sollte trotzdem irgendetwas Unvorhergesehenes passieren, ist deine Liebste sofort in besten Händen.

Du bleibst mit deiner Katze nach der Blutspende zudem noch eine Weile in der Praxis. Kein verantwortungsbewusster Tierarzt wird euch nach Hause schicken, bevor sich deine Katze komplett erholt hat. Der Blutverlust sorgt für eine Schwächung des Kreislaufs, welche nicht besonders lange anhält. Sobald sich alles stabilisiert hat, dürft ihr wieder nach Hause.

Die Risiken für das Empfängertier sind zugleich überschaubar sowie unberechenbar. Wenn der Tierarzt sorgfältig arbeitet, sollte es keine Probleme geben. Das heißt, dass er auch wirklich die Blutgruppen richtig bestimmt hat und das Blut so gelagert wurde, dass es nicht verunreinigt sein oder Krankheiten enthalten kann.

Ein Restrisiko besteht jedoch immer. Niemand kann garantieren, dass das Immunsystem der Empfängerkatze das fremde Blut einfach so annimmt. Selbst bei nachweislich reinem Blut derselben Blutgruppe ist eine Abwehrreaktion möglich. Im schlimmsten Fall droht ein allergischer Schock. Das Risiko ist es aber allemal wert, denn kein Tierarzt führt eine Bluttransfusion durch, wenn sie nicht unbedingt notwendig ist. Falls deine Katze infolge einer Bluttransfusion sterben sollte, war es wenigstens einen Versuch wert, denn ohne die Transfusion wäre sie wohl sowieso bald verstorben.

Fazit zur Blutspende für Katzen

Blutspende für Katzen ist ein Thema, welches leider viel zu wenig Beachtung findet, obwohl es unglaublich wichtig ist. Erschreckenderweise wissen selbst sehr viele Katzenhalter nicht, dass sie ihre Katze zum Blut spenden bringen und damit Leben retten können.

Wie viele Katzenblutspenden pro Jahr abgegeben werden, lässt sich nicht beziffern, da es keine zentrale Blutbank gibt und die Spenden nicht zentral erfasst werden. Fakt ist, dass seit Jahren immer häufiger Bluttransfusionen durchgeführt werden und es zu wenig Spender gibt, um allen Katzen helfen zu können. Sehr viele Katzen sterben jedes Jahr, weil schlichtweg Blutspenden fehlen. Eine konkrete Zahl lässt sich auch hier nicht nennen, weil solche Fälle nicht separat erfasst werden.

Wir bitten dich, darüber nachzudenken, deine Katze als Blutspender zu registrieren, wenn sie die nötigen Voraussetzungen erfüllt. Dir entstehen dadurch keine Kosten und die Blutabnahme dürfte deine Katze kaum spüren. Dafür kannst du ein fremdes Leben retten. Eine Blutspende ist zwar keine Garantie, dass die Empfängerkatze wieder gesund wird, erhöht die Wahrscheinlichkeit jedoch drastisch. Und sollte deine Katze selbst mal in so eine schlimme Notlage geraten, dass ihr Überleben von einer Bluttransfusion abhängt, wärst du vermutlich mehr als dankbar, wenn jemand Blut seiner Katze dafür zur Verfügung stellt.

Falls deine Katze nicht als Blutspenderin geeignet ist, kannst du immer noch mit befreundeten Katzenhaltern sprechen und sie über die Möglichkeit aufklären. Im Jahr 2019 hat das Royal Veterinary College in London eine große Umfrage zum Thema Blutspenden für Hunde und Katzen durchgeführt.

Über 70 Prozent der Befragten Tierhalter wussten nicht, dass es überhaupt möglich ist, mit seinem Tier zur Blutspende zu gehen. Es ist davon auszugehen, dass eine solche Studie in Deutschland ähnliche Resultate hervorbringen würde.

Immerhin: 89 Prozent der befragten Tierhalter gaben an, ihren Hund bzw. ihre Katze gerne als Blutspender zur Verfügung zu stellen, wenn das Tier die Voraussetzungen erfüllt.

Carsten
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