Clickertraining für Katzen

Das Clickertraining ist eine effektive Methode, deiner Katze bestimmte Verhaltensweisen an- oder abzugewöhnen. Mit dem Clicker kannst du deiner Katze auch Tricks oder Kunststücke beibringen. Du brauchst für das Clickertraining nur einen günstigen Klicker, Geduld und Leckerlis. Was du deiner Katze mit dem Clicker alles beibringen kannst und wie das Clickertraining funktioniert, verraten wir dir in diesem Artikel.

Was ist ein Clicker?

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Ein Clicker ist ein kleines Gerät, auf welches du drauf drückst, was ein „Klick“-Geräusch erzeugt. Vielleicht erinnerst du dich noch an den sogenannten Knackfrosch. Das ist oder war ein Kinderspielzeug, welches eine flache Kuppel hat, die meist wie ein Froschgesicht aussieht. An der Unterseite war eine Metallzunge befestigt.

Wenn man auf den Frosch gedrückt hat, hat sich diese Metallzunge verbogen und dabei ein Klick-Geräusch erzeugt. Hat man den Frosch dann losgelassen, hat sich die Zunge wieder entspannt und der Frosch ist etwas gehüpft.

Der Clicker funktioniert nach demselben Prinzip. Entweder drückst du direkt auf eine solche Metallzunge oder du hast einen Knopf, der im Grunde nichts anderes macht, wenn du ihn drückst.

Was ist Clickertraining?

Clickertraining dient der Konditionierung deiner Katze und kann als Teil der Erziehung angesehen werden. Per Clickertraining kannst du positives Verhalten deiner Katze bestärken und ihr negative Verhaltensweisen abgewöhnen, wobei ersteres deutlich leichter ist.

Mit genug Geduld und Ausdauer kannst du deiner Katze auch Tricks beibringen. So kannst du sie zum Beispiel dazu bringen, auf Kommando Männchen zu machen oder zu dir zu kommen. Der Clicker ist Mittel zum Zweck. Am Ende wirst du ihn nicht mehr brauchen. Dafür dürfte dein Verbrauch an Leckerchen dramatisch steigen. Warum das so ist, erfährst du im Verlaufe des Artikels.

Das Prinzip des Clickertrainings

Dir ist doch sicher der pawlowsche Hund bekannt? Wenn nicht, macht das nichts. Der pawlowsche Hund hat seinen Namen vom russischen Forscher Iwan Petrowitsch Pawlow. Der Nobelpreisträger hat Experimente an Hunden durchgeführt und die Konditionierung entdeckt. Das lief in etwa so ab:

Pawlow hatte einen Hund. Immer bevor er gefressen hat, hat er bereits gespeichelt. Das war seine natürliche Reaktion auf Futter. Ohne Futter zu geben, klingelte Pawlow mit einer Glocke. Dieser neutrale Reiz hat den Hund kalt gelassen, er hat nicht reagiert.

Dann fing er an, immer mit der Glocke zu läuten, wenn es Futter gab. Irgendwann fing der Hund an, das Läuten der Glocke mit der Futtergabe in Verbindung zu bringen. Die Folge war, dass der Hund nun auch dann anfing zu speicheln, wenn die Glocke ertönte und weit und breit kein Futter zu sehen war.

Genau dieses Prinzip ist auch auf Katzen übertragbar. Die Katze tut etwas, hört einen Klick und bekommt eine Belohnung. Wenn das häufig genug vorgekommen ist, verbindet deine Katze ihre Handlung mit einer Belohnung, auf welche sie hofft. Du kannst ihr auch Kommandos beibringen. Wenn du sie aussprichst, sollte deine Katze die damit verbundene Bewegung machen und ein Leckerchen erwarten. Den Clicker brauchst du irgendwann nicht mehr, dann reicht es, wenn du das Kommando gibst.

Gewünschte Verhaltensweisen bestärken

Mit dem Clickertraining kannst du bestimmte Verhaltensweisen deiner Katze positiv bestärken. Clickertraining wird zum Beispiel oft eingesetzt, um Katzen die Angst vor dem Transportkorb zu nehmen. Du stellst den Transportkorb in den Raum und immer, wenn deine Katze freiwillig in den Transportkorb geht, klickst du und belohnst sie.

Je nachdem wie unlieb ihr der Transportkorb ist, kannst du sie anfangs schon anklicken und belohnen, wenn sie sich nur aus der Distanz für den Korb interessiert. Ein wachsamer Blick führt zu einer Belohnung. Daraus kann deine Katze schließen, dass das beobachtete Objekt ja doch eigentlich harmlos ist.

Sie darf die Box aber nicht immer nur ansehen. Du hörst mit den Belohnungen auf und machst erst weiter, wenn sie sich in die Richtung bewegt. So führst du sie Stück für Stück an den Transportkorb heran. Das Ziel ist es natürlich, dass sie von sich aus in den Korb hinein geht.

Ungewünschtes Verhalten abgewöhnen

Angenommen, deine Katze neigt dazu, ihre Krallen lieber an der Couch zu schärfen und seltener am Kratzbaum. Immer, wenn sie in Richtung des Kratzbaumes geht, um ihre Krallen zu schärfen, klickst du und gibst ihr ein Leckerchen.

Infolge dessen merkt sich deine Katze nach und nach, dass es eine Chance auf Belohnung gibt, wenn sie ihre Krallen am Kratzbaum und nicht an der Couch schärft. Sie wird also häufiger zum Kratzbaum gehen.

Ungewünschte Verhaltensweisen abzugewöhnen ist allerdings meist schwerer, als positives Verhalten zu bestärken. Es ist viel Geduld gefordert und du solltest es konsequent durchführen. Jedes Mal, wenn du mitbekommst, dass sie zum Kratzbaum geht, solltest du klicken und ein Leckerchen bereithalten. Am besten hast du eine Dose mit Leckerchen neben der Couch stehen, welches deine Katze nicht öffnen kann und welches auch nicht auf oder kaputt gehen kann, wenn sie es herunterwirft.

Was brauche ich fürs Clickertraining?

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Zunächst einmal brauchst du eine Katze und einen Clicker. Ein einfacher Clicker kostet keine fünf Euro. Für richtiges Training empfehlen wir jedoch einen mit integriertem Target-Stick. Diese sind aber auch nicht viel teurer. Wenn du es nun einfach nur ausprobieren möchtest, ob deine Katze auf Klickgeräusche konditionierbar ist, kannst du auch einen Kugelschreiber nehmen, der laut klickt. Allerdings wirst du mit ein paar Nebenwirkungen rechnen müssen, denn deine Katze wird auch den Kugelschreiber mit Belohnungen assoziieren, was beim Schreiben etwas lästig werden kann.

Dann brauchst du noch Leckerchen, welche du immer in Reichweite hast, zumindest während des Clickertrainings. Wenn du mit deiner Katze viel trainierst, kannst du auch Trockenfutter nehmen, denn ansonsten kannst du ihr irgendwann nur noch beibringen, auf Kommando herumzurollen.

Selbstverständlich brauchst du auch Geduld. Nicht alle Katzen lernen gleich schnell. Manche Katzen kapieren sehr schnell, was du jetzt eigentlich vor ihr willst. Andere Katzen sehen dich mit großen Augen an, beim nichtigen Versuch, die Situation zu ergreifen.

Das solltest du beim Clickertraining beachten

Zuallererst kommen wir zur goldenen Regel: Keine Bestrafung während des Trainings. Wenn deine Katze nicht macht, was du möchtest oder einfach geht, darfst du sie niemals bestrafen. Strafen sind tabu. Deine Katze darf Clickertraining nicht mit Strafen verbinden. Clickertraining ist ausschließlich positiv und so soll deine Katze es auch wahrnehmen. Das Training ist die Zeit, in der sie Leckerchen abstauben kann, wenn sie herausfindet, was sie dafür tun muss.

Das Training sollte nach Möglichkeit immer zur selben Uhrzeit stattfinden, damit deine Katze es in ihre komplexe Tagesplanung integrieren kann. Rund um die Mahlzeiten ist es aber unpassend. Vor einer Mahlzeit ist sie unaufmerksam und hungrig, nach dem Essen muss sie erstmal verdauen. Wir schlagen jeweils einen Abstand von mindestens zehn bis fünfzehn Minuten vor.

Schaffe eine Wohlfühlatmosphäre für das Training. Es sollte so ruhig wie möglich sein, damit sich deine Katze nur auf dich und die Klicks konzentrieren kann. Also Fernseher oder Audio-System abschalten und Fenster schließen, dann kann es losgehen.

Bedenke, dass deine Katze ihren eigenen Kopf hat. Du kannst sie nicht zum Clickertraining zwingen. Wenn sie keine Lust hat, dann ist das so. Wenn sie das Training beendet, dann ist das eben auch so. Es macht auch nichts, das Training ein paar Tage auszusetzen. Die Lernfortschritte gehen so schnell nicht verloren. Vielleicht ist sie anfangs noch etwas begriffsstutzig, aber sie wird sich sicherlich schnell wieder daran erinnern.

Das ist im Grunde wie Fahrrad fahren. Wenn du ein paar Jahre nicht mit dem Rad gefahren bist, fährst du die ersten Minuten evtl. etwas unsicher. Aber du fährst und nach diesen ersten Minuten sitzt du wieder fest im Sattel.

Die Aufmerksamkeitsspanne von Katzen ist nicht gerade besonders groß. Stundenlanges Training wird nicht funktionieren, allein schon, weil sie irgendwann satt ist. Wir empfehlen Trainingseinheiten von zehn bis fünfzehn Minuten. Achte auch auf die Reaktion deiner Katze. Wenn sie zwischendurch anfängt, sich zu putzen, verliert sie ihre Konzentration. Dann gibt es noch einen Versuch und eine Belohnung, dann ist die Trainingseinheit beendet.

Deine Katze solltest du auch nicht überfordern. Selbst bei den kurzen Trainingseinheiten ist zwischendurch mal eine Minute Pause drin. Es soll euch beiden Spaß machen, was es nicht tut, wenn deine Katze es als stressig empfindet.

So entspannt das Training auch ist, bei der Belohnung musst du schnell sein. Du hast nämlich nur maximal zwei Sekunden Zeit. Danach verpufft der Lerneffekt und deine Katze freut sich übers Leckerchen, hat aber bereits vergessen, was sie getan hat bzw. sie kann die Verbindung zwischen der Handlung, dem Klick und der Belohnung nicht mehr herstellen. Du musst also einen Weg finden, die Leckerchen so aufzubewahren, dass sie deine Katze nicht ablenken und du es trotzdem schaffst, ihr innerhalb von höchstens zwei Sekunden nach dem Klick eines zu geben.

Clickertraining für Anfänger

Das Grundprinzip des Clickertrainings ist vermutlich schon klar geworden. Clickertraining ist übrigens nichts für Kitten oder jugendliche Katzen. Die sind noch viel zu neugierig, aktiv und ablenkbar. Deine Katze sollte mindestens zwei, eher noch drei Jahre alt sein, damit das Training auch Früchte trägt.

Nun kommt es darauf an, was du deiner Katze beibringen möchtest. Trainierst du sie in Hinsicht auf ihre allgemeinen Verhaltensweisen? Dann solltest du immer deinen Clicker und ein paar Leckerchen in greifbarer Nähe haben. Du klickst und belohnst deine Katze immer dann, wenn sie etwas richtig macht außer, sie verhält sich schon immer so.

Dass du maximal zwei Sekunden Zeit dafür hast, kann ein Problem darstellen. Bleiben wir bei dem Beispiel mit der Couch und dem Kratzbaum. Wenn deine Katze endlich am Kratzbaum kratzt und du panisch zum Leckerchen greifst, klickst und von der Couch direkt zum Kratzbaum springst, sieht das bestimmt ziemlich lustig aus, dürfte deine Katze aber wohl doch eher erschrecken.

Du musst ihr das Leckerchen nicht zwingend mit der Hand geben. Wenn sie langsam fertig wird mit dem Kratzen, kannst du auch klicken und ihr das Leckerchen hinwerfen. Der Lerneffekt ist zwar möglicherweise etwas geringer als bei der persönlichen Belohnung, aber sie wird Tat, Klick und Leckerchen trotzdem miteinander verbinden können. Sollte sie mal wieder an der Couch kratzen, ignoriere sie einfach. Sie darf dadurch keine Aufmerksamkeit bekommen. So lernt sie, dass sie nur Aufmerksamkeit und vielleicht eine Belohnung kriegt, wenn sie den Kratzbaum benutzt.

Diese Form des Clickertrainings erfordert Zeit und Geduld, aber so wirklich schwierig ist es nicht, es sei denn, dass deine Katze es nicht begreift oder nicht begreifen will, das ist dann eben der so geliebte eigene Kopf der Miezis.

So bringst du deiner Katze Tricks bei

Wie bereits beschrieben, schaffst du eine ruhige Umgebung. Hast du mehr als eine Katze, solltest du die anderen aus dem Raum aussperren. Entspanntes Clickertraining wäre bei uns in Anwesenheit aller Katzen quasi unmöglich. Wenn du mehrere Katzen trainieren möchtest, solltest du dir für jede einen eigenen Clicker zulegen. Die Geräusche müssen unterschiedlich klingen. Es bringt wenig, zum Beispiel dreimal den gleichen Clicker zu kaufen.

Hierbei handelt es sich um gezieltes Training mit festen Trainingseinheiten. So ein „allgemeines“ Training wie bei den Verhaltensänderungen dürfte nicht viel bringen. Tricks verbindest du am besten mit bestimmten Bewegungen oder Codewörtern, damit deine Katze auch weiß, was wann von ihr erwartet wird.

Die Codewörter sollten so kurz und knapp wie möglich sein. Soll deine Katze zu dir kommen ist ein „Beweg dich bitte mal hierher“ viel zu lang, das versteht sie nicht. Das klassische „komm“ hingegen ist deutlich erfolgsversprechender. Jeder Trick bekommt ein klares und kurzes Codewort. Dieses wird dann auch beibehalten. Wechselst du beispielsweise zwischen „sitz“ und „hinsetzen“, erntest du vermutlich nur irritierte Blicke.

Um mit dem Training zu beginnen, setzt du dich am besten zu deiner Katze. Je nachdem wie sie so drauf ist, kannst du sie auch auf die Couch tragen oder du wartest, bis sie von selbst herkommt, solltest du ihr das noch nicht beigebracht haben.

Nun hat deine Katze am Anfang noch überhaupt keine Ahnung, was jetzt kommt. Wenn du mit einem Leckerchen anfängst, bist du ihrer Aufmerksamkeit so ziemlich sicher. Hast du ihr schon Tricks beigebracht oder übt ihr gerade einen neuen, wird deine Katze das einordnen können.

Wenn nicht, versuche ihr eine gewünschte Aktivität zu entlocken. Hier möchten wir dir ein paar Tipps geben, wie du deiner Katze die beliebtesten Katzentricks beibringen kannst.

Sitz & Platz

Diese beiden Tricks sind verhältnismäßig einfach, aber trotzdem auch irgendwie schwierig. Grundlegend funktioniert das so, dass du immer, wenn deine Katze eine sitzende bzw. liegende Position einnimmt, das entsprechende Codewort sagst, klickst und ein Leckerchen feilbietest. Das gezielt zu trainieren ist jedoch nicht so einfach, weil deine Katze diese Haltungen täglich andauernd einnimmt ohne, dass ein Klick und eine Belohnung folgen.

Wechselt deine Katze während des Trainings die Haltung, reagierst du entsprechend mit Kommando, Klick und Leckerli. So lernt sie mit der Zeit, dass es nur eine Belohnung gibt, wenn du das Codewort sagst.

High-Five

Das High-Five ist doch einfach zu drollig. Du hältst deine flache Hand senkrecht und deine Katze schlägt mit ihrer Samtpfote ein. Nun wird deine Katze nicht so schnell begreifen, was sie tun soll. Darum nimmst du das Leckerli und hältst es zwischen Daumen und Zeigefinger.

Deine Katze sieht und riecht das Leckerchen und muss überlegen, wie sie es denn kriegen kann. Wenn sie deine Hand antatscht, beginnst du das Codewort zu sagen. Das ist so ähnlich, wie der Katze ihren Namen beizubringen. Sie verbindet die Handlung auch mit dem Wort.

Hat sie eingeschlagen, gibst du ihr das Leckerchen und drückst natürlich auch auf den Clicker. So wird sie sich merken, dass es gut ist, mit der Pfote gegen deine Hand zu patschen, wenn du das Wort sagst.

Gib Pfötchen

Das funktioniert ähnlich wie das High-Five. Du nimmst das Leckerchen und klemmst es zwischen die Finger. Dabei machst du so etwas wie eine halbe Faust. Du ballst sie nicht richtig, sondern knickst nur die Finger zusammen.

Sobald sie anfängt, nach dir zu patschen, kannst du das Codewort sagen und immer wieder mal wiederholen. Wenn sie ihre Pfote auf deine Hand legt, bekommt sie das Leckerchen und den positiven Klick.

Mach Männchen

Ein Klassiker unter den Tricks. Katzen können aufrecht stehen. Allerdings ist ihr Körperbau nicht darauf ausgerichtet, sodass sie meist schnell wieder ihre normale Haltung einnehmen. Im Internet gibt es Videos von Katzen, die gelegentlich den aufrechten Gang praktizieren, aber die Zahl der Katzen, die das sicher können, dürfte sehr überschaubar sein.

Du verfährst mehr oder minder wie üblich. Du hältst das Leckerchen so über deine Katze, dass sie es nur bekommen kann, wenn sie sich aufrichtet. Wenn sie steht, kriegt sie das Leckerchen und den altbekannten Klick.

Komm her

Eine Katze hört auf ihren Namen, wenngleich auch nur, wenn sie es für angemessen hält. Viele Katzenhalter möchten, dass ihre Katze herkommt, wenn sie gerufen wird. Manchmal ist das aber unpraktisch, zum Beispiel, wenn du sie maßregeln möchtest. Es kann daher nicht falsch sein, wenn du deine Katze auf ein „komm“ konditionierst.

Wir denken mal, dass du deine Katze sowieso schon häufiger mit so etwas wie „komm her“ gerufen hast. Daher dürfte ihr dieser Trick recht leicht beizubringen sein.

Target-Stick

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Der Target-Stick ist jetzt nicht direkt ein Trick, aber ein sehr gutes Hilfsmittel bei der Katzenerziehung. Es handelt sich dabei um einen, meist ausziehbaren, Stab mit einem Objekt an der Spitze, zum Beispiel einer Kugel. Der Stab ist dazu gedacht, die Katze zu führen. Sie soll dem Stab bzw. der „Beute“ an der Spitze folgen.

Wenn sie den Target-Stick einmal akzeptiert hat, dürfte deine Katze das ebenfalls tun. Viele Target-Sticks verfügen über einen integrierten Clicker, was aufgrund des Zwecks des Gegenstandes auch sinnvoll erscheint.

Ein Beispiel für den Anwendungsbereich ist, deiner Katze beizubringen, sich auf Kommando im Kreis zu drehen. Du führst den Stick im Kreis, sie folgt ihm und dann gibt es wie immer das Kommando, den Klick und die Belohnung. Auch beim Männchen machen lernen ist er sehr sinnvoll, denn die meisten Katzen versuchen, sich mit den Krallen an deinem Finger festzuhalten, wenn sie auf zwei Beinen stehen.

Komplexe Tricks

Katzen sind in der Lage, sich auch komplexe Bewegungsabläufe zu merken. Allerdings können sie nicht wissen, dass sie zum Beispiel auf Kommando auf den Kratzbaum klettern, Männchen machen und danach zu dir kommen sollen. Alleine auf diese Idee zu kommen, selbst wenn sie ein wenig absurd ist, wird kaum eine Katze schaffen.

Hier heißt es eindeutig Geduld bewahren. Bei so etwas gehst du Schritt für Schritt vor. Idealerweise hast du deiner Katze alle Teile des Tricks bereits beigebracht. Die einzelnen Kommandos zu verwenden, um ihr einen komplexeren Trick beizubringen, dürfte zu nicht viel führen und deine Fellnase eher verwirren.

Aber du kannst sie etwas mit deinen Bewegungen lenken, schließlich wurden sie als Teil des Lernprozesses ebenfalls abgespeichert. Du beginnst mit dem neuen Codewort und gehst methodisch so vor, dass deine Katze den ersten Teil des Tricks gelernt hat. Dann reduzierst du die Leckerchen drastisch, damit sie merkt, dass das alleine nicht mehr ausreicht, um zuverlässig Leckerchen abstauben zu können.

Sie wird dann ausprobieren, was sie noch dafür tun muss. Das kann lange dauern und frustrierend sein, wenn deine Katze einfach nicht darauf kommt. Aber gut Ding will Weile haben, heißt es ja so zutreffend.