Zoonosen und Katzen

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Zoonosen der Katze
Zoonosen: Krankheiten, die von deiner Katze auf dich übergehen können und umgekehrt. Beispielsweise beim Streicheln.

Krankheiten, welche von Tieren auf Menschen oder umgekehrt übertragen werden können, nennt man Zoonosen. Zoonosen kommen auch bei Katzen vor. Es gibt diverse Krankheiten und Parasiten, mit denen du dich bei deiner Katze anstecken kannst. Viele Zoonosen sind im Grunde verhältnismäßig harmlos, manche können aber auch richtig gefährlich sein. Hier möchten wir dir erklären, was es mit der Zoonose auf sich hat und dir die wichtigsten Zoonosen der Katze vorstellen.

Was ist eine Zoonose?

Eine Zoonose ist keine Krankheit. Zoonose ist ein Sammelbegriff für Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden können und umgekehrt. In unserem Kontext sind das also Krankheiten, mit denen deine Katze dich anstecken kann.

Es ist auch möglich, dass du eine Krankheit auf deine Katze überträgst. Das ist aber ziemlich unwahrscheinlich, es gibt weitaus mehr Krankheiten, die deine Katze auf dich übertragen kann als umgekehrt. Im Grunde ist das auch gut so, denn wenn du weißt, dass deine Katze eine ansteckende Krankheit hat, welche für dich gefährlich sein kann, kannst du entsprechend reagieren und das Infektionsrisiko minimieren.

Deine Katze hingegen versteht nicht, dass sie sich bei dir anstecken kann. Wenn du krank bist, kriegt sie das schon mit. Wahrscheinlich sucht sie dann deine Nähe um dir beizustehen. Dass sie sich möglicherweise dadurch in Gefahr bringen kann, ist ihr unbekannt. Umso besser, dass Krankheiten wie Erkältung, Grippe oder Magen-Darm-Beschwerden des Menschen für Katzen ungefährlich sind.

Wie übertragen Katzen Krankheiten auf den Menschen?

Es gibt nicht die eine Art der Krankheitsübertragung. Zoonosen zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie einen spezifischen Infektionsweg haben. Spezifisch ist lediglich, dass sie von Tieren auf den Menschen übergehen.

Wie genau das geschehen kann, hängt von der jeweiligen Krankheit ab. Manche Krankheiten können durch direkten Kontakt übertragen werden. Im Fall von Flöhen ist nichtmals dieser notwendig, denn die kleinen Parasiten können bis zu 30 cm weit springen. Wenn deine Katze Flöhe hat, kannst du dich also sogar anstecken, wenn sie nur neben dir liegt.

Andere Krankheiten werden durch Wunden übertragen. Die Katzenkratzkrankheit hat ihren Namen daher, dass sie durch Katzenkratzer übertragen wird. Wenn deine Katze mit dieser Krankheit infiziert ist und dich kratzt, können die Erreger auf dich übergehen.

Ein Katzenbiss ist immer gefährlich. Im Maul deiner Katzen befinden sich zahlreiche Bakterien, die für Menschen unglaublich gefährlich sein können. Daher solltest du umgehend zum Arzt gehen, nachdem du von einer Katze gebissen wurdest, selbst wenn die Wunde harmlos aussehen sollte.

Durch Tröpfchenübertragung und Speichel kannst du dich ebenfalls mit Zoonosen anstecken. Es mag echt niedlich sein, wenn dich deine Katze „verarztet“, indem sie über eine Wunde leckt, die du dir irgendwie zugezogen hast. Auf diesem Weg können jedoch Bakterien, Viren und so weiter in deine Blutbahn gelangen. Wenn deine Katze niest, sieht das ebenfalls niedlich aus. Du solltest nur versuchen, die frisch ausgestoßene Luft nicht einzuatmen. So ähnlich ist es ja auch bei Corona.

Kontakt mit Kot und Urin kann natürlich auch zu einer Erkrankung deinerseits führen. Endoparasiten wie zum Beispiel Würmer scheiden ihre Eier oder Larven über den Kot deiner Katze aus. Kommst du nun beim Reinigen der Katzentoilette mit befallenem Kot in Kontakt, können sich winzige Eier an deine Finger heften. Von dort aus können sie über oralen Kontakt in dein Verdauungssystem gelangen, wo sie sich dann einnisten.

Das bedeutet jetzt aber nicht, dass du jeden Kontakt mit deiner Katze vermeiden sollst, weil sie möglicherweise Krankheitserreger in sich trägt. Selbst wenn deine Katze von einer Zoonose befallen sein sollte, bedeutet das nicht, dass deine Gesundheit stark gefährdet ist. Dass eine Krankheit von einer Katze auf einen Menschen übertragen wird, kommt gar nicht so oft vor, wie die obigen Schilderungen vielleicht vermuten lassen.

Menschen mit einem stabilen Immunsystem sind zwar nicht dagegen immun, die Ansteckungsgefahr ist allerdings relativ gering. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sowie Kinder und alte Menschen sind einem größeren Risiko ausgesetzt. Mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst du einer Ansteckung vorbeugen. Welche das sein können, erfährst du weiter unten.

Welche Krankheiten kann meine Katze auf mich übertragen?

Deine Katze kann eine Vielzahl von Krankheiten auf dich übertragen. Aber nicht alle Zoonosen der Katze sind wirklich relevant. An dieser Stelle möchten wir dir die wichtigsten Krankheiten und Parasiten vorstellen, welche bei Katzen in unseren Breitengraden vorkommen können.

Einen Teil dieser Krankheiten haben wir bereits an anderer Stelle ausführlich behandelt. Da es nicht sinnvoll ist, sich ständig zu wiederholen, erwähnen wir diese Krankheiten nur kurz und verlinken die ausführliche Darstellung.

Anaplasmose

Infektion Katze: Zecken

Infektion Mensch: Zecken, Katze

Infektion Katze -> Mensch: Direkter Blutkontakt, unwahrscheinlich

Bei der Anaplasmose handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung. Die Bakterien werden von Zecken übertragen und greifen die Granulozyten an. Das sind bestimmte weiße Blutkörperchen, die für die Immunabwehr wichtig sind. Die Symptome sind vielfältig und reichen von Appetitverlust über Durchfall bis hin zu Blindheit oder einer Hirnhautentzündung. Das geschieht aber nur bei sehr schwerem Krankheitsverlauf.

Anaplasmose ist heilbar und kann mit Antibiotika behandelt werden. Durch direkten Blutkontakt kannst du dich bei deiner Katze anstecken. Das ist aber eher unwahrscheinlich. Es ist wahrscheinlicher, dass du durch einen Zeckenbiss direkt selbst infiziert wirst.

Weiter zur ausführlichen Beschreibung der Anaplasmose.

Bandwurm

Infektion Katze: Haarlinge, Flöhe, Infizierte Beute

Infektion Mensch: Flöhe

Infektion Katze -> Mensch: Kontakt mit Kot

Es gibt mehrere Arten von Bandwürmern, die deine Katze befallen können. Manche Arten wie der Grünkernbandwurm werden von Parasiten wie Flöhen oder Haarlingen übertragen, andere Arten nisten sich in kleinen Beutetieren wie zum Beispiel Mäusen ein und warten darauf, dass sie von einer Katze gefressen werden.

Im Darm docken sie dann an, wachsen und vermehren sich. Die Eier werden über den Kot ausgeschieden. Ein Befall mit Bandwürmern ist verhältnismäßig harmlos, sollte aber unbedingt behandelt werden, weil es auch zu einem potenziell tödlichen Darmverschluss kommen kann. Mittels einer medikamentösen Wurmkur können Bandwürmer in der Regel problemlos beseitigt werden.

Einige der Bandwürmer können auch für dich gefährlich werden, beispielsweise der Fuchsbandwurm. Um dich bei deiner Katze anzustecken müsstest du oralen Kontakt mit infiziertem Kot haben. Wenn du dir nach dem Reinigen der Katzentoilette die Hände wäschst und dir nicht in den Mund fasst, ist das Ansteckungsrisiko sehr überschaubar.

Weiter zur ausführlichen Beschreibung von Bandwürmern.

Fleckfieber

Infektion Katze: Zecken, Flöhe, Läuse

Infektion Mensch: Zecken, Flöhe, Läuse, Katze

Infektion Katze -> Mensch: Kratzer

Das Fleckfieber ist eine Zoonose in Reinform. Übertragen werden kann der Erreger von Zecken, Flöhen und verschiedenen Läusen. Auch deine Katze kann sich mit Fleckfieber infizieren. Wir sprechen von einer Zoonose in Reinform, da deine Katze an dem Bakterium nicht erkrankt. Es ist tatsächlich auch noch nicht gelungen, das Bakterium aus Katzenblut zu isolieren, wie es zum Beispiel bei Hundeblut möglich ist.

Du kannst dir das Fleckenfieber genauso zuziehen wie deine Katze. Aber deine Katze kann das Bakterium ebenfalls auf dich übertragen, beispielsweise über Kratzer. Ob deine Katze den Erreger in sich trägt, kannst du nicht wissen, da deine Katze eben keine Symptome entwickelt. Glücklicherweise ist das Fleckfieber, auch Flohfleckfieber genannt, hierzulande kaum verbreitet, sodass das Infektionsrisiko nicht sonderlich hoch ist.

Am Anfang treten grippeähnliche Symptome auf. Dazu zählen zum Beispiel Muskel-, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, Fieber sowie Schüttelfrost. Nach ein paar Tagen entwickelt sich ein für die Krankheit charakteristischer Hautausschlag, welcher rot, lila oder rosa aussehen kann. Es ist auch nicht unüblich, dass mehrere Farben gleichzeitig auftreten.

Der Ausschlag kann sich auf dem gesamten Körper ausbreiten, wobei Hand- und Fußflächen sowie das Gesicht in der Regel nicht befallen werden.

Mit Fleckfieber ist nicht zu spaßen. Unbehandelt verläuft die Krankheit häufig tödlich. Die Sterberate liegt bei bis zu 40 Prozent. Das ist sicher mit ein Grund dafür, dass Fleckfieber eine meldepflichtige Krankheit ist.

Die Diagnose erfolgt durch einen Bluttest. Behandelt wird Fleckfieber üblicherweise mit Antibiotika. Je nach Stadium der Erkrankung können auch Mittel gegen Malaria eingesetzt werden. Rechtzeitig behandelt kann Fleckfieber vollständig geheilt werden. Bis sämtliche Beschwerden komplett verschwunden sind, kann es allerdings mehrere Wochen bis Monate dauern.

Üblicherweise bleibt es bei einer einmaligen Infektion. Das liegt auch daran, dass das Bakterium hierzulande eben sehr selten vorkommt. Es ist jedoch möglich, dass die Erreger nicht vollständig abgetötet werden können. Dann können sie noch viele Jahre im Körper bleiben. Allerdings ist ein erneuter Ausbruch eher unwahrscheinlich und falls es doch passieren sollte, verläuft die Krankheit in der Regel deutlich leichter.

Fleckfieber ist für andere Menschen nicht gefährlich. Wenn du an Fleckfieber erkrankst, brauchst du keine Angst haben, Freunde oder Familienmitglieder anzustecken. Das Bakterium ist nicht von Mensch zu Mensch übertragbar.

Flöhe

Infektion Katze: Flöhe

Infektion Mensch: Flöhe, Katze

Infektion Katze -> Mensch: Kontakt

Flöhe sind weit verbreitete Parasiten. Die kleinen Biester können bis zu 30 cm weit springen. Deine Katze braucht also nichts weiter zu tun, um sich Flöhe zu holen. Sie läuft einfach nur herum. Kommt sie in Reichweite eines Flohs, kann er auf sie hüpfen. Flöhe selbst sind recht harmlos. Sie verursachen hauptsächlich Juckreiz, welcher dazu führen kann, dass sich deine Katze wund kratzt. Auch allergische Reaktionen auf den Speichel des Flohs sind möglich.

Gefährlicher sind die Krankheiten, die von Flöhen übertragen werden können, wie zum Beispiel die Katzenleukämie (FeLV). Deine Katze kann auch an Krankheiten erkranken, welche sie auf dich übertragen kann.

Wenn deine Katze von Flöhen befallen ist, kann es passieren, dass diese bei Kontakt oder einfach nur räumlicher Nähe auf dich überspringen. Anders herum ist eine Übertragung ebenfalls möglich. Flohbefall zu bekämpfen ist kein großes Problem. Schwieriger ist es dagegen, die Flöhe nachhaltig aus der Wohnung zu kriegen.

Weiter zur ausführlichen Beschreibung der Flöhe.

Giardien

Infektion Katze: Kontakt mit infiziertem Kot / Wasser

Infektion Mensch: Kontakt mit infiziertem Kot / Wasser, Mensch

Infektion Katze -> Mensch: Oralkontakt mit Katzenkot

Giardien sind Einzeller, die den Dünndarm deiner Katze befallen. Sie werden mit dem Kot ausgeschieden. Um sich zu infizieren, muss deine Katze die Giardien oral aufnehmen. Die Einzeller können es mehrere Monate lang ohne einen Wirt aushalten. Daher ist es möglich, dass sich deine Katzen Giardien einfängt, wenn sie an einer Stelle leckt, an der mal infizierter Katzenkot lag. Auch über kontaminiertes Wasser ist eine Übertragung möglich.

Du kannst dich auf dieselbe Art und Weise mit Giardien infizieren. Oralen Kontakt mit den Fäkalien deiner Mieze solltest du nach Möglichkeit meiden. Eine gute Hygiene stellt einen wirksamen Schutz dar. Beim Menschen verursachen Giardien, wie auch bei der Katze, Verdauungsstörungen.

Weiter zur ausführlichen Beschreibung der Giardien.

Katzenkratzkrankheit

Infektion Katze: Zecken, Flöhe, Katze (über Flöhe)

Infektion Mensch: Katze

Infektion Katze -> Mensch: Kratzer, Bisse

Die Katzenkratzkrankheit ist eine Krankheit, die für deine Katze im Grunde nicht relevant ist. In der Regel entwickeln befallene Katzen nur Symptome, wenn ihr Immunsystem bereits aus anderen Gründen stark geschwächt ist. Deine Katze kann von Zecken und Flöhen infiziert werden. Eine direkte Übertragung von Katze zu Katze ist nicht bekannt, zumindest nicht ohne die Mitwirkung von Flöhen.

Dass du diese Krankheit durch einen Floh- oder Zeckenbiss bekommst, ist nicht besonders wahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass der Erreger im Rahmen eines Bisses oder Kratzers in deine Blutbahn gelangt. Mit einem Katzenbiss solltest du in jedem Fall sofort zum Arzt fahren. Ein Kratzer muss nicht tief sein, um eine Ansteckung zu ermöglichen. Daher solltest du auch kleine Kratzer sicherheitshalber umgehend auswaschen und desinfizieren.

Weiter zur ausführlichen Beschreibung der Katzenkratzkrankheit.

Mikrosporie (Katzenpilz)

Infektion Katze: Kontakt

Infektion Mensch: Kontakt

Infektion Katze -> Mensch: Kontakt

Mikrosporie bezeichnet eine ansteckende Hautpilzinfektion mit Fadenpilzen. Es handelt sich dabei um den Pilz „Microsporum canis“. Obgleich canis eigentlich Hund bedeutet, sind auch sehr oft Katzen von ihm befallen. Daher hat er auch seinen umgangssprachlichen Namen „Katzenpilz“. Sonderlich wählerisch ist der Pilz nicht, er befällt auch andere Tiere wie Meerschweinchen oder Pferde. Vor Menschen macht er ebenfalls nicht halt.

Nicht sonderlich hilfreich ist die Tatsache, dass befallene Katzen oftmals keinerlei Symptome entwickeln. Wer eine Katze mit kahlen Stellen oder ungepflegtem Fell anfasst, sollte sich bewusst sein, dass er sich dabei mit einem Pilz, Parasiten oder irgendeinem Krankheitserreger infizieren kann. Sieht die Katze jedoch gepflegt und gesund aus, rechnet sicherlich kaum jemand damit, sich irgendetwas einzufangen.

Der Katzenpilz befällt Haut und Haare von Katzen. Er ernährt sich von Keratin, was sowohl in den oberen Hautschüppchen als auch in den Haaren enthalten ist. Er breitet sich in der Regel kreisförmig aus. So ist es auch zu erklären, dass sich kreisrunde kahle Stellen bilden können. Die Haare brechen kurz oberhalb der Kopfhaut ab. Der Pilz ernährt sich weiter und die kahlen Stellen weiten sich aus.

Üblicherweise kommt es auch zu auffälligen Rötungen und Schuppenbildung an den betroffenen Stellen. Zudem geht der Katzenpilzbefall meistens mit einem teils starken Juckreiz einher. Bei dem Katzenpilz handelt es sich um einen der eher harmloseren Hautpilze. Er begnügt sich mit der Hautoberfläche und streut nicht in den Körper hinein, wo er wichtige Organe befallen könnte.

Übertragen wird der Pilz durch direkten Kontakt. Das gilt für Tiere genauso wie für den Menschen. Das Infektionsrisiko ist besonders hoch, wenn Tiere in größeren Gruppen oder unter fragwürdigen hygienischen Bedingungen leben. Die kontaktfreudige Streunerin im Urlaub kann den Katzenpilz genauso übertragen wie der niedliche Nachwuchs der Bauernhofkatze. Generell kann aber jede Katze befallen werden, auch der gepflegte Stubentiger.

Mikrosporie ist sehr ansteckend. Häufig genügt ein einfacher Kontakt mit dem Pilz. Ein einfaches Streicheln oder Köpfchen bekommen kann für eine Ansteckung schon ausreichen. Selbst wer sich nach jedem Hautkontakt mit einer Katze die Hände desinfiziert kann vom Katzenpilz befallen werden. Der Katzenpilz ist auch nicht zwingend auf eine Katze oder ein anderes Tier angewiesen. Auch auf dem Erdboden oder anderen Flächen kann er eine ganze Zeit lang überleben und ansteckend sein.

Du kannst dich in jedem Alter mit dem Katzenpilz infizieren. Allgemein sind Kinder aber häufiger betroffen. Das liegt aber vor allem an ihrem meist unbedachten Umgang mit fremden Katzen. Sie beschäftigen sich mit der Katze und gehen gleich zur nächsten Handlung über, welche in den seltensten Fällen das Waschen der Hände ist. Dadurch werden die Pilze überall verteilt, auf der Kleidung, in den Haaren oder an anderen Hautstellen.

Je nach befallener Körperregion kommt es zu ähnlichen, aber doch unterschiedlichen Symptomen. Ist die Kopfhaut befallen, fangen die Haare, genau wie bei der Katze, an, kreisförmig knapp oberhalb der Kopfhaut abzubrechen. Das nennt sich dann „gemähte Wiese“, weil es eben wie eine solche aussieht. Das haben wir uns nicht ausgedacht, Dermatologen nennen das tatsächlich so.

Zudem kommt es meist zu Hautrötungen und Schuppenbildung. In der Regel kommt es auch zu einem starken Juckreiz. Schuppen bilden sich auch an anderen betroffenen Körperregionen. Es bilden sich gerötete Stellen. Üblicherweise sehen sie aus wie Punkte und weiten sich dann zu einem juckenden Ring mit rotem Rand aus. Es können sich darin auch Bläschen oder Knötchen bilden, die häufig gelblich gefärbt sind.

Der Katzenpilz kann bei Menschen und Katzen mittels einer speziellen Lampe, dem sogenannten Woodlicht, diagnostiziert werden. Die Diagnose ist aber noch nicht eindeutig. Gesichert wird sie entweder durch eine mikroskopische Untersuchung oder dem Anlegen einer Pilzkultur.

Es ist möglich, dass eine Mikrosporie von selbst ausheilt. Darauf solltest du dich aber nicht verlassen, zumal das nicht selten eine ganze Weile dauert. Während dieser Zeit bleibt der Pilz weiterhin ansteckend und kann sich überall verteilen.

In der Regel wird der Pilzbefall systemisch behandelt. Das bedeutet, dass du eine gewisse Zeit lang Medikamente nehmen musst, welche den Pilzbefall quasi von innen heraus bekämpfen. Um die Heilung zu beschleunigen und die Ansteckungsgefahr zu senken, wird der Pilz auch oberflächlich behandelt. Das geschieht mithilfe von Anti-Pilz-Salben bzw. Cremes.

Die Behandlung dauert mehrere Wochen und der Fortschritt wird immer wieder kontrolliert. Was deine Haare angeht können wir dich beruhigen. Im Normalfall wachsen ausgefallene Haare nach erfolgreicher Behandlung wieder nach.

Die Sporen des Katzenpilzes befinden sich aber noch überall in deiner Wohnung und sind noch eine ganze Weile ansteckend. Um die Heilung zu beschleunigen und vor allem einen erneuten Befall zu verhindern, solltest du eine Grundreinigung durchführen. Das bedeutet, dass du alle Flächen reinigen solltest, mit denen du oder deine Tiere in Kontakt gekommen sind.

Dabei gilt es zu beachten, dass die Sporen in Wasser nicht absterben. Wenn du deinen Putzlappen nach dem ersten wischen in einen Eimer Wasser tunkst, gehen die Sporen ins Wasser über. Das bedeutet, dass du sie anschließend mit dem Lappen sogar auf Flächen auftragen kannst, welche davor noch frei von Sporen waren.

Am besten nimmst du feuchte Einwegtücher, welche du einmal verwendest und dann in den Müll wirfst. Dabei solltest du Haushaltshandschuhe tragen, damit deine Hände nicht unnötig viel mit den Sporen in Kontakt kommen. Den Müllbeutel bringst du nach der Putzaktion nach Möglichkeit direkt nach draußen. Einfach trocken Staub wischen bringt übrigens überhaupt nichts, damit wirbelst du die Sporen nur auf und verteilst sie noch großflächiger in der Wohnung.

Dann nimmst du dir noch Zeit und saugst sämtliche Polster, Matratzen, Teppiche etc. gründlichst ab. Einen Staubsauger mit Pollenfilter zu verwenden ist hierbei obligatorisch, da die Sporen ansonsten durch die Abluft komplett frei in den Raum geblasen werden. Den Staubsaugerbeutel solltest du wie den Müllbeutel auch, direkt in die Abfalltonne geben.

Auch deine Kleidung und andere Textilien mit Hautkontakt müssen gründlich gewaschen werden. Das schließt Bettlaken, Bezüge, Kuscheldecken deiner Katze, Plüschtiere und so weiter mit ein. Wasch die Sachen bitte so heiß wie sie gewaschen werden dürfen. Empfohlen wird eine Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius. Normales Waschmittel reicht dann aus. Bei Textilien, die beispielsweise nur bei 40 Grad gewaschen werden dürfen, kannst du ein Waschmittel mit desinfizierender Wirkung verwenden. Prüfe vorher aber bitte, ob deine Textilien Materialien enthalten, welche von so einem Waschmittel angegriffen werden können.

Die Reinigungsmaßnahmen solltest du regelmäßig wiederholen. Nach Behandlungsbeginn bist du bzw. ist deine Katze noch eine Zeit lang ansteckend. Das bedeutet, dass weiterhin infektiöse Pilzsporen verteilt werden. Wenn der Pilzbefall offiziell ausgeheilt ist, solltest du zur Sicherheit eine erneute Grundreinigung durchführen.

Während der Behandlung ist es ratsam, unnötigen Körperkontakt zu vermeiden und sich streng an Hygieneregeln zu halten. Nach Kontakt mit deiner Katze solltest du dir die Hände und auch andere Kontaktstellen waschen. Kleidung sollte häufig gewechselt und gewaschen werden, idealerweise täglich. Das gilt auch für Bettwäsche.

Du kannst davon ausgehen, dass sich auch andere Personen in deinem Haushalt angesteckt haben oder es noch tun könnten. Auch diese Personen sollten sich regelmäßig auf Pilzbefall untersuchen lassen, damit nicht die Situation eintritt, dass ihr euch immer wieder gegenseitig ansteckt.

Ein letzter Tipp: Bei der Mikrosporie handelt es sich um eine Hautkrankheit, welche nicht besonders häufig vorkommt. Es ist daher ratsam, nicht nur den Hausarzt, sondern besser einen Hautarzt bzw. Dermatologen aufzusuchen.

Milben

Infektion Katze: Kontakt

Infektion Mensch: Kontakt

Infektion Katze -> Mensch: Kontakt

Milben sind Parasiten aus der Gruppe der Spinnentiere. Es handelt sich um Ektoparasiten, also Parasiten, welche auf bzw. in der Haut deiner Katze leben. Es gibt verschiedene Arten von Milben, welche deine Katze befallen können. Darunter sind auch welche, die dir gefährlich werden können.

Befall mit gesunden Milben ist relativ harmlos, zumindest, wenn er rechtzeitig behandelt wird. Manche Milbenarten können ansonsten richtig gefährlich werden. So kann die Ohrmilbe beispielsweise dazu führen, dass deine Katze taub wird. Milbenbefall ist in der Regel vollständig heilbar.

Milben werden durch direkten Kontakt übertragen. Deine Katze kann sich bei anderen Katzen anstecken oder in der Natur mit Milben in Kontakt kommen. Durch direkten Kontakt mit deiner Katze kannst auch du von unterschiedlichen Milben befallen werden.

Weiter zur ausführlichen Beschreibung der Milben.

Salmonellose (Salmonellen)

Infektion Katze: Infizierte Nahrung, Infizierter Katzenkot

Infektion Mensch: Infizierte Nahrung, Infizierter Katzenkot

Infektion Katze -> Mensch: Infizierter Katzenkot

Salmonellen sind dir sicher ein Begriff. Das sind diese kleinen Bakterien, die häufiger mal in rohem Fleisch, Eiern oder im Trinkwasser vorkommen und die Übelkeit, Erbrechen und Durchfall verursachen, also im Grunde eine Lebensmittelvergiftung.

Salmonellen können nicht nur Menschen befallen, sondern eine große Menge unterschiedlichster Vögel, Geflügelarten, Säugetiere, Haustiere und Reptilien. In den meisten Fällen infizieren sich Menschen und Tiere durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel. Im Tierreich erfolgt die Infektion häufig auch durch Kontakt mit infiziertem Kot.

Natürlich können sich auch Katzen durch Kontakt mit infiziertem Kot Salmonellen einfangen. Freigänger haben ein besonders hohes Risiko, Salmonellen zu bekommen. Für eine Infektion ist nichtmals direkter Kontakt mit dem Kot notwendig, es kann schon ausreichen, nur daran zu schnuppern, was unsere neugierigen Flauschewesen leider ganz gerne mal tun.

Wenn deine Katze mit Salmonellen verseuchtes Wasser trinkt, kann sie sich ebenfalls infizieren. Selbiges gilt für den Verzehr infizierter Beutetiere wie Mäuse, Ratten oder Vögel.

Auch reine Wohnungskatzen können Salmonellen bekommen. Eine Infektion durch verseuchtes Katzenfutter oder Leckerlis ist nicht sehr wahrscheinlich. Industriell gefertigte Katzennahrung ist üblicherweise so behandelt, dass keine lebenden Salmonellen enthalten sein können. Sicherlich passieren auch mal Fehler und es kommt zur Auslieferung salmonellenhaltigen Futters. In der Regel wirst du in solchen Fällen aber darüber informiert, wenn solches Futter in den Handel gelangt ist. Entweder erfährst du es aus den Medien oder durch Warnhinweise in Geschäften, welche potenziell verseuchtes Futter verkauft haben könnten.

Wahrscheinlicher ist es, dass Salmonellen durch die Fütterung mit rohem Fleisch übertragen werden. Hühnerfleisch ist besonders häufig belastet. Wenn du deine Katze barfst, also mit rohem Frischfleisch ernährst, solltest du dir dieses Risikos bewusst sein. Egal wie gut kontrolliert wird und wie sehr du deinem Fleischer um die Ecke vertraust, es ist immer möglich, dass kontaminiertes Fleisch in den Handel gelangt.

Eier sind ebenfalls häufig mit Salmonellen belastet. Nun gehören Eier nicht zu den Leibspeisen von Katzen, aber eihaltige Soßen oder Dips auf Mayonnaisebasis wirken gerne mal anziehend und werden testweise angeleckt. Damit das nicht passiert, solltest du Essensreste möglichst nicht herumstehen lassen.

Katzen sind zum Glück relativ robust, was Salmonellen angeht. Ob die Salmonellose ausbricht, hängt von der Virulenz der jeweiligen Erreger, dem Zustand des Immunsystems deiner Katze und der Zahl der Keime ab. Für einen Krankheitsausbruch sind bei Katzen mehr Keime notwendig als bei vielen anderen Tieren.

Eine Salmonellose kann sehr gefährlich und sogar tödlich sein. Die Bakterien besiedeln den Dünndarm deiner Katze und arbeiten sich bis zu den Lymphknoten vor. Sie produzieren Giftstoffe, welche den Darm deiner Katze schädigen. Ein typisches Symptom ist Durchfall, aber auch Erbrechen und Darmentzündungen können auftreten. Deine Katze wird allgemein immer schwächer.

Bei Katzen mit einem anfälligen Immunsystem kann es auch zu Blutvergiftungen, Schock oder einem Darmverschluss kommen. All das kann den Tod deiner Katze herbeiführen.

Um Salmonellen effektiv bekämpfen zu können, muss der konkrete Erreger festgestellt werden, da nicht jede Salmonellenart gleich behandelt werden kann. Das geschieht durch eine Blutuntersuchung in einem Speziallabor. Auch durch Untersuchungen von Kot oder Organproben kann ermittelt werden, um welches Bakterium es sich genau handelt.

Eine Behandlung mit Antibiotika ist möglich.

Salmonellen, die für deine Katze gefährlich sind, können es auch für dich sein. Dass du dich bei deiner Katze ansteckst, ist allerdings nicht sehr wahrscheinlich. Die Salmonellen befinden sich in deiner Katze und nicht auf der Haut oder im Fell. Zu einer Übertragung durch direkten Körperkontakt kann es daher nicht kommen.

Du kannst dich allerdings durch Kontakt mit infiziertem Katzenkot anstecken. Wenn du dir nach der Reinigung der Katzentoilette gründlich die Hände wäschst, sollte dir eigentlich nichts passieren.

Bei dir können Salmonellen zu Durchfall und Erbrechen führen. Da dies mit starkem Flüssigkeitsverlust einhergeht, besteht die Gefahr, zu dehydrieren.

Salmonellen können auch Typhus auslösen. Das Typhusfieber zeigt sich in Form von hohem Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall und Milzschwellungen. Auch gefährliche Lungen-, Knochen-, Herz- und Hirnhautentzündungen können auftreten. Typhus kann tödlich enden. Wird die Erkrankung jedoch rechtzeitig behandelt, verläuft sie in nichtmals einem Prozent aller Fälle tödlich.

Spulwurm

Infektion Katze: Verschlucken, Katzenkot, Infizierte Beutetiere, Muttermilch

Infektion Mensch: Katzenkot

Infektion Katze -> Mensch: Katzenkot

Spulwürmer sind die bei Katzen wohl am weitesten verbreitete Wurmart. Deine Katze infiziert sich, indem sie Eier oder Larven dieser Parasiten verschluckt. Das kann sie auf direktem Weg tun oder, indem sie infizierte Beutetiere frisst. Die Eier sind klebrig. Daher können sie an der Pfote deiner Katze hängen bleiben und beim Putzen verschluckt werden. Reine Wohnungskatzen können ebenfalls befallen werden. Die Eier können an deinen Schuhen kleben bleiben und auf diesem Weg in die Wohnung gelangen.

Befall von Spulwürmern kann mit einer Wurmkur in der Regel problemlos geheilt werden. Im Rahmen der Grundimmunisierung wird bei kleinen Kätzchen vorsorglich eine Wurmkur gemacht, da sie auch über die Muttermilch übertragen werden können.

Wenn du Eier oder Larven verschluckst, welche deine Katze mit ihrem Kot ausgeschieden hat, kannst auch du dich mit Spulwürmern infizieren. Das machst du hoffentlich nicht mit Absicht. Aber Scherz beiseite, Kinder werden zum Beispiel relativ häufig von Spulwürmern befallen.

Die Hauptinfektionsquelle sind Sandkästen mit von Katzenkot verunreinigtem Sand. Die Eier sind so klein, dass sie mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Sie bleiben an Sandkörnern kleben, ein direkter Kontakt mit infiziertem Kot ist nicht notwendig für eine Ansteckung.

Weiter zur ausführlichen Beschreibung des Spulwurms.

Katzenpocken (Kuhpocken)

Infektion Katze: Kontakt mit infizierten Nagetieren

Infektion Mensch: Katze

Infektion Katze -> Mensch: Tröpfcheninfektion, Biss, Kratzer

Katzenpocken ist eine Infektionskrankheit bei Katzen, welche durch das Kuhpockenvirus ausgelöst wird. Grundlegend sind Katzenpocken und Kuhpocken identisch. Es handelt sich dabei um eine milde Form der Pocken.

In den Monaten zwischen September und Dezember ist die Nagetierpopulation besonders groß. Das ist auch der Zeitraum, in dem es vermehrt zu Fällen von Katzenpocken kommt. Daraus lässt sich schließen, dass das Virus durch infizierte Beutetiere wie Ratten oder Mäuse übertragen wird.

Katzenpocken sind relativ selten und noch nicht intensiv erforscht, daher lässt sich noch nicht mit absoluter Sicherheit sagen, wie genau das Virus die Katze infiziert. Eine Infektion durch Kratzer oder kleine Wunden, die mit infizierten Tieren in Kontakt kommen, scheint ebenfalls wahrscheinlich.

Etwa 3 bis 7 Tage nach der Infektion entwickelt deine Katze erste Symptome, beginnend mit einer Rötung der Haut. Anschließend bilden sich Papeln und Bläschen. Diese füllen sich mit Eiter, trocknen dann aber aus und es bilden sich Krusten, welche sich mit der Zeit lösen und Narben hinterlassen.

Hohes Fieber oder auch eine Lungenentzündung können ebenfalls durch Katzenpocken verursacht werden. Das geschieht in der Regel aber höchstens bei einem schweren Krankheitsverlauf. Bei Katzen mit einem intakten Immunsystem ist ein solcher Verlauf eher unwahrscheinlich.

Unpraktisch ist, dass es nur selten zu Haarausfall kommt. Das ist unpraktisch, weil das Fell die Symptome verdeckt, sodass sie meistens erst recht spät entdeckt werden. Das Virus ist ziemlich ansteckend und kann verschiedene Tiere und auch Menschen befallen. Wenn die Symptome entdeckt werden, hat die Katze möglicherweise schon einige andere Lebewesen angesteckt.

Das Virus kann durch Anzüchtung einer Zellkultur, einer Untersuchung mit einem Elektronenmikroskop oder verschiedenen Labortests nachgewiesen werden.

Eine Heilung ist nicht möglich. Der Tierarzt kann lediglich die Symptome behandeln und Medikamente zur Stärkung des Immunsystems verabreichen. Wie eingangs erwähnt, handelt es sich um eine milde Form der Pocken. Ein tödlicher Krankheitsverlauf ist selbst bei Katzen mit einem schwachen Immunsystem ein Ausnahmefall.

Im Schnitt dauert eine Erkrankung ungefähr zwei Wochen. Dann sollten die Symptome verschwunden sein und es der Katze wieder gut gehen.

Du kannst dich bei deiner Katze mit Katzenpocken anstecken. Das Virus dringt durch kleine Hautverletzungen in deinen Körper ein. Dabei ist es egal, ob du die Wunde durch einen Katzenkratzer bekommen hast oder nicht. Es wird daher empfohlen, eine erkrankte Katze nach Möglichkeit nur mit Handschuhen anzufassen.

Aber auch hier können wir dich beruhigen. Katzenpocken sind für Menschen meistens harmlos. Wenn du dich bei deiner Katze ansteckst, wirst du wahrscheinlich nur sehr milde Symptome entwickeln. Es gibt auch zahlreiche Fälle, bei denen überhaupt keine Symptome aufgetreten sind. Tödlich verlaufene Infektionen gibt es leider auch. Die Anzahl solcher Fälle ist allerdings äußerst gering und es waren nur immuninkompetente Menschen betroffen.

Solange deine Katze ansteckend ist, sollte sie nach Möglichkeit in der Wohnung bleiben. Der Freigang sollte vorübergehend gestrichen werden, damit sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet.

Katzenpocken gehören zu den meldepflichtigen Tierkrankheiten. Dein Tierarzt muss die Erkrankung behördlich melden. Für dich und deine Katze hat das üblicherweise keine Konsequenzen.

Tollwut

Infektion Katze: Bisse, Kratzer, Wundkontakt

Infektion Mensch: Bisse, Kratzer, Wundkontakt

Infektion Katze -> Mensch: Bisse, Kratzer, Wundkontakt

Tollwut ist eine tödliche Virusinfektion. Deine Katze kann sich durch Speichelkontakt mit infizierten Tieren anstecken. Infrage kommen hier zum Beispiel Bisse oder Kratzer, aber auch Speichelkontakt an bestehenden Wunden kann zur Infektion führen.

Wenn deine Katze befallen ist, dreht sie nach wenigen Tagen komplett durch. Sie rast vor Wut, zittert, sabbert und bewegt sich willkürlich. Anschließend verkrampft sie und stirbt. Eine Behandlungsmöglichkeit gibt es nicht. Es ist sogar verboten, Tollwut bei Tieren zu behandeln. Die Diagnose ist ein Todesurteil. Immerhin gibt es eine Impfung gegen die Krankheit.

Du kannst dich bei deiner Katze anstecken. Es dauert ein paar Tage, bis die Tollwut ausbricht. So lange hast du noch Zeit, dich impfen zu lassen. Hat das Virus das Gehirn erreicht, bricht die Krankheit aus. Deine Überlebenschance ist leider sehr gering.

Weiter zur ausführlichen Beschreibung der Tollwut.

Toxoplasmose

Infektion Katze: Infizierte Beute, Rohes Fleisch

Infektion Mensch: Kontaminierte Lebensmittel, Staub

Infektion Katze -> Mensch: Katzenkot

Eine Toxoplasmose wird durch „Toxoplasma gondii“ ausgelöst. Dabei handelt es sich um einen einzelligen Parasiten, dessen Existenz an der von Katzen abhängt. Als Parasit kann er eine Vielzahl von Wirbeltieren befallen, darunter auch den Menschen. Allerdings ist die Katze sein einziger Endwirt. Im Darm deiner Katze produziert er sogenannte Oozysten.

Oozysten sind im Grunde so etwas wie Eier. Diese werden mit dem Kot ausgeschieden. Nach etwa zwei Tagen werden die Eier infektiös. Sie können draußen sehr lange überleben. Werden sie von Wirbeltieren verschluckt, vermehren sie sich im Darm und lösen die Toxoplasmose aus.

Aber wie soeben angemerkt, ist die Katze der einzige Endwirt. Laut derzeitigem Wissensstand ist nämlich die Katze der einzige Wirt, der die Eier ausscheidet. Würden also spontan alle Katzen des Planeten verschwinden, wäre der Parasit erledigt.

Deine Katze kann sich mit Toxoplasmen durch orale Aufnahme infizieren. Freigänger sind wesentlich gefährdeter als Stubentiger. Da der Parasit bei der Wahl seiner Zwischenwirte gerne mal ein Auge zudrückt und in fast allem gedeiht, wo er hineinkommt, ist es gut möglich, dass deine Freigängerin ein infiziertes Tier erbeutet und verspeist. Das kannst du leider nicht kontrollieren.

Aber auch reine Wohnungskatzen können an Toxoplasmose erkranken. Dass dein Sofalöwe eine infizierte Maus erbeutet, ist sicherlich äußerst unwahrscheinlich. Fertiges, industriell hergestelltes Katzenfutter ist in der Regel auch ungefährlich. Es ist getestet und so behandelt, dass keine infektiösen Eier darin enthalten sein können. Sollte es doch einmal dazu kommen, wird die entsprechende Charge aus dem Verkauf genommen und es werden Warnungen herausgegeben.

Kritischer hingegen ist rohes oder nicht durchgegartes Fleisch. Wenn du deine Katze barfst, also mit rohem Fleisch fütterst, ist das Risiko einer Toxoplasmose ziemlich hoch. Gibst du deiner Katze nur hin und wieder etwas ab, wenn du etwas mit Fleisch zubereitest, ist das Gesamtrisiko natürlich geringer. Allerdings kann es eben auch passieren, dass du ein belastetes Stückchen Fleisch verfütterst.

Wenn du auf rohes Fleisch verzichtest, ist deine Wohnungskatze ziemlich sicher. Zusätzlich solltest du Oberflächen, welche mit rohem Fleisch in Kontakt gekommen sind, gründlich reinigen. Die Eier können sich auch im Fleischsaft auf dem Schneidebrettchen befinden, welches deine Katze möglicherweise ablecken kann.

Grundlegend ist eine Toxoplasmose bei gesunden Katzen meist harmlos. Katzen mit einem intakten Immunsystem entwickeln sehr oft überhaupt keine Symptome, sodass die Infektion unbemerkt bleibt. Das Immunsystem wird von selbst mit dem Erreger fertig. Möglicherweise kommt es zu leichtem Durchfall oder Fieber, welches relativ schnell kommt und auch schnell wieder verschwindet.

Bei Katzen mit einem geschwächten Immunsystem können weitere und stärkere Symptome auftreten. Gemeint sind hier junge Kitten, alte Katzen und Fellnasen, deren Immunsystem aufgrund einer Krankheit bereits geschwächt ist. In diesem Fall kann es zu heftigem Durchfall, Gelbsucht, Atemnot, Augenentzündung und starkem Fieber kommen. Bei schwangeren Katzen besteht die Gefahr, dass sie ihre Babys verlieren.

Der Erreger kann durch einen Bluttest und eine Kotuntersuchung nachgewiesen werden. Eine Behandlung ist bei einer Katze ohne Symptome nicht notwendig. Es kann lediglich sinnvoll sein, ein Mittel gegen Parasiten zu verabreichen, um das Ausscheiden von Eiern zu unterbinden und die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Toxoplasmose ist nicht wirklich heilbar. Bei einem schweren Krankheitsverlauf können Medikamente helfen, die sämtliche Erreger abtöten. Das hilft aber nur gegen aktive Exemplare. Toxoplasmen können sich im gesamten Körper ausbreiten, sich in einer Gewebezyste einnisten und in ein Ruhestadium verfallen. Erreger in diesem Stadium sind gegen die Medikamente immun.

Nach einer überstandenen Toxoplasmose ist deine Katze gegen den Parasiten immun. Es gibt zwar Fälle, in denen sich im Darm erneut Parasiten entwickelt haben und Eier ausgeschieden wurden. Dabei handelt es sich jedoch um sehr seltene Ausnahmefälle.

Toxoplasmose beim Menschen

Theoretisch kannst du dich bei deiner Katze anstecken. Dazu ist jedoch direkter Kontakt mit infektiösem Kot erforderlich. Die Eier können auch durch Staub übertragen werden. Daher ist es durchaus möglich, dass du dich infizierst, wenn bei der Reinigung der Katzentoilette Staub aufgewirbelt wird und du ihn einatmest.

Eine befallene Katze scheidet bis zu drei Wochen lang Eier aus. In dieser Zeit ist besondere Vorsicht geboten. Zudem können infektiöse Eier gut und gerne mehrere Monate lang infektiös bleiben. Sollte eine Toxoplasmose diagnostiziert werden, ist es eine gute Idee, das Katzenklo stets besonders gründlich zu säubern.

Tatsächlich scheiden nur etwa zwei Prozent aller erkrankten Katzen Oozysten aus. Das Risiko, dich bei deiner Katze anzustecken ist demnach ziemlich gering. Da ist es aber trotzdem.

Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass du dich auf andere Art und Weise infizierst. Rohes und nicht durchgegartes Fleisch ist in diesem Sinne auch für dich ein Risiko. Selbst ein gutes Steak kann Toxoplasmose-Erreger enthalten. Am besten schmeckt ein Steak doch, wenn es innen noch blutig oder Medium ist. Das ist zumindest meine persönliche Meinung. Ein solches Steak kann noch infektiös sein.

Menschen können sich aber auch ohne Fleischkonsum infizieren. Die Eier halten sich im Erdreich besonders lange. Unter den richtigen Bedingungen können sie dort bis zu zwei Jahre lang infektiös sein. Es besteht die Gefahr, dass sie mit bodennahem Obst und Gemüse in Kontakt kommen. Folglich ist es riskant, zum Beispiel Erdbeeren direkt von der Pflanze zu verzehren. Obst und Gemüse sollte vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden, um eventuell vorhandene Eier weg zu spülen. Besonders sicher ist es, Obst und Gemüse zu schälen, auch wenn die Schalen meistens viele gute Vitamine und Nährstoffe enthalten.

Bei der Gartenarbeit sollten nach Möglichkeit Handschuhe getragen werden, um zu verhindern, dass Oozysten an die Hände gelangen und von dort aus auf Lebensmittel übergehen können.

Die Krankheitserreger befinden sich im Darm. Husten, Niesen oder Erbrechen haben mit dem Darm nichts zu tun. Eine Infektion durch ausgestoßene Luft oder Erbrochenes ist daher nicht möglich.

Genau wie bei der Katze ist es auch beim Mensch so, dass ein sehr großer Teil aller Infizierten davon überhaupt nichts mitbekommt. Bei Menschen mit einem intakten Immunsystem liegt der Anteil derjenigen, die Toxoplasmose hatten, ohne es zu merken, bei etwa 90 Prozent.

Wenn doch Symptome auftreten, ähneln sie in der Regel denen einer leichten Grippe. Eine Behandlung ist nur selten notwendig, nach einer überstandenen Erkrankung ist auch der Mensch immun gegen einen erneuten Krankheitsausbruch.

Im Falle eines sehr schweren Verlaufs oder einer Erkrankung von immunschwachen Menschen kann eine Behandlung mit Medikamenten allerdings sinnvoll bis notwendig sein. Es gibt allerdings einen Spezialfall:

Toxoplasmose und Schwangerschaft

Toxoplasmose ist für schwangere Frauen ein wichtiges Thema. Allerdings gibt es auch viele angebliche Fakten, die schlichtweg falsch sind. Die meisten davon betreffen die Katze.

Um eines gleich am Anfang festzuhalten: Ja, Toxoplasmose während der Schwangerschaft ist für das Baby sehr gefährlich. Es kann zu schweren Organschädigungen führen, Blindheit und körperliche Entwicklungsstörungen verursachen und auch schwere geistige Behinderungen entstehen lassen. Eine Toxoplasmose ist also etwas, was sicher kein werdendes Elternpaar jemals erleben möchte.

Aber: Gefährlich ist die Toxoplasmose im Grunde nur, wenn die Schwangere zum Zeitpunkt ihrer ersten Infektion schwanger ist. Frauen, die, ob sie es wissen oder nicht, schon vor der Schwangerschaft erkrankt waren, sind weitestgehend immun. Weitestgehend bedeutet, dass ein erneuter Befall nicht absolut ausgeschlossen werden kann. Die Gefahr, dass sich eine erneute Erkrankung negativ auf den Fötus auswirkt, ist vorhanden, aber extrem gering.

Da Katzen Toxoplasmose übertragen können, stellt sich natürlich häufig die Frage, wie es sich mit Katzen und Schwangerschaften verhält? Zahlreiche Gynäkologinnen raten Schwangeren sogar dazu, ihre Katze abzugeben. Das ist sicherlich etwas übertrieben, denn fassen wir mal zusammen:

Eine Katze, die bereits Toxoplasmose hatte, scheidet Erreger nicht erneut aus. Nur höchstens zwei Prozent aller Katzen, die an Toxoplasmose erkranken, scheiden überhaupt Erreger aus. Die Infektion erfolgt durch oralen Kontakt mit den Erregern, welche sich im Kot befinden. Das lässt sich ganz einfach vermeiden.

Da die Eier auch durch aufgewirbelten Staub vom Katzenstreu übertragen werden können, sollten Schwangere zur Sicherheit jemand anderen die Reinigung der Katzentoilette überlassen. Wenn das nicht möglich sein sollte, kann die Schwangere immer noch eine Atemschutzmaske aufsetzen. Aufgrund der Corona-Pandemie sollten wohl in jedem Haushalt genügend davon vorhanden sein und falls nicht, gibt es sie an jeder Ecke für wenig Geld zu kaufen.

Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen wird meistens auch ein Bluttest gemacht, bei dem das Blut auch auf Antikörper gegen Toxoplasmen untersucht wird. Ein positiver Befund bedeutet, dass die Frau schon einmal an Toxoplasmose erkrankt war. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Krankheit erneut ausbricht, ist im Grunde kaum messbar.

Dass ausgerechnet die Katze eine Toxoplasmoseinfektion verursacht ist so verschwindend gering, dass es in keiner Weise rechtfertigt, seine Katze aufgrund der Gefahr, die von ihr ausgeht, wegzugeben.

Das kann man auch so stehen lassen, wenn die Schwangere noch keine Antikörper in sich trägt. Dann ergibt es Sinn, die Katze auf Antikörper testen zu lassen. Der Tierarzt kann feststellen, ob bereits Antikörper vorhanden sind und, ob die Katze akut erkrankt und somit potenziell infektiös ist.

Wenn die Katze krank ist, ist natürlich Vorsicht angesagt. In den nächsten paar Wochen sollte der Kontakt reduziert werden. Häufiges Hände waschen ist quasi Pflicht und was es bei der Reinigung der Katzentoilette an Vorsichtsmaßnahmen gibt, wurde bereits etwas weiter oben erklärt.

Hatte die Katze noch nie Toxoplasmose, helfen vorbeugende Maßnahmen dabei, dass es auch so bleibt. Die Katze sollte in der Wohnung bleiben und kein rohes Fleisch bekommen. Dann ist eine Infektion äußerst unwahrscheinlich.

Wahrscheinlicher ist es, auf andere Weise an Toxoplasmose zu erkranken, beispielsweise durch nicht durchgegartes Fleisch oder nicht gründlich gewaschenes Obst und Gemüse.

Eine Impfung gegen Toxoplasmose gibt es leider nicht. Um es noch einmal zu betonen: Während der Schwangerschaft an Toxoplasmose zu erkranken, kann für das kommende Baby sehr schlimme Folgen haben. Es gibt allerdings viele Möglichkeiten, sich davor zu schützen. Von der Katze geht dabei sicherlich die geringste Gefahr aus. Ein Restrisiko gibt es aber natürlich immer, auch unabhängig von der Katze.

Zoonose Vorbeugen

Hundertprozentigen Schutz gegen Zoonosen gibt es nicht. Zumindest gibt es keine Möglichkeit, welche im Alltag auch nur irgendwie praktikabel wäre. Wenn der Tierarzt bei deiner Katze eine Krankheit diagnostiziert hat, frag ihn einfach, ob es sich dabei um eine Zoonose handelt und wenn ja, wie die Krankheit übertragen wird und wie du dich davor schützen kannst.

Je nach Krankheit wird er dir vermutlich empfehlen, zum Arzt zu gehen, um herauszufinden, ob du dich bereits angesteckt hast. Manche von deiner Katze übertragbaren Krankheiten können richtig schlimm sein. Die meisten Krankheiten lassen sich allerdings relativ unproblematisch behandeln. Viele sind auch vergleichsweise harmlos und es gibt auch welche, bei denen es unwahrscheinlich ist, dass du sie überhaupt bemerkst.

Der beste Schutz ist natürlich, dafür zu sorgen, dass deine Katze erst gar nicht krank wird. Daher ist es wichtig, den Impfschutz stets im Auge zu haben und nötige Impfungen regelmäßig auffrischen zu lassen. Eine Entwurmung sollte ebenfalls regelmäßig durchgeführt werden, auch bei reinen Stubentigern. Du solltest mit deiner Katze auch mindestens einmal im Jahr zwecks einer allgemeinen Gesundheitskontrolle zum Tierarzt gehen.

Freigänger sind besonders stark gefährdet. Es ist sinnvoll, zum Beispiel Parasitenbefall vorzubeugen. Es gibt diverse Spot-On-Präparate, die Flöhe, Zecken, Milben und weitere Parasiten fernhalten. Du tropfst deiner Katze ein paar Tropfen auf die Haut am Nacken. Über die Talgdrüsen verteilt sich das Mittel über den ganzen Körper. Die schützende Wirkung hält, je nach Präparat, etwa einen Monat lang an. Danach verabreichst du deiner Katze das Mittel einfach erneut.

Deine Katze ist nicht der einzige Risikofaktor. Du kannst dich in der freien Natur oder im eigenen Garten auch durch Hinterlassenschaften anderer Katzen infizieren. Sandkästen sind zum Beispiel sehr beliebte Toiletten für Freigänger und Streuner. Wenn du im Garten einen Sandkasten hast, solltest du ihn regelmäßig auf Katzenköttel untersuchen und davon befreien. Es ist zudem sinnvoll, den Sandkasten abzudecken, wenn er gerade nicht benutzt wird.

Generell solltest du dir gründlich die Hände waschen, wenn du draußen warst. Das gilt vor allem nach längeren Aufenthalten in der Natur oder nach erledigter Gartenarbeit. Da deine Kinder stärker gefährdet sind als du, solltest du ihnen möglichst früh die Wichtigkeit guter Hygiene erklären. Beim Spielen auf dem Spielplatz sollten die Finger nicht in den Mund genommen werden, nach dem Aufenthalt im Freien werden die Hände gewaschen und so weiter.

Die Hände nach Kontakt mit der Katze zu waschen, gehört auch dazu. Hier ist aber tatsächlich etwas Augenmaß gefragt. Meine Frau und ich leben zum Beispiel mit unseren drei Katzen in einer Zweizimmerwohnung. Würden wir uns nach jedem Katzenkontakt die Hände waschen, würden wir zu nichts anderem mehr kommen. Regelmäßiges Händewaschen sollte auch reichen.

Die Katzentoilette solltest du täglich reinigen. Wenn das Katzenstreu komplett ausgetauscht werden muss, kannst du die Gelegenheit nutzen, um die Toilette mit heißem Wasser gründlich zu reinigen. Du kannst dich beim Reinigen des Katzenklos zusätzlich schützen, indem du dabei Handschuhe trägst. Diese solltest du anschließend reinigen. Alternativ kannst du auch billige Einmalhandschuhe verwenden.

Es gibt wahrscheinlich keinen Katzenhalter auf dem Planeten, der noch nie einen Katzenkratzer abbekommen hat. Wenn dich deine Katze schmerzhaft erwischt hat, solltest du die Wunde umgehend reinigen und desinfizieren. Zum Arzt brauchst du wegen eines einfachen Kratzers nicht zu gehen. Das ist erst dann sinnvoll, wenn sich die Wunde stark rötet, anschwillt oder sich entzündet. Im Falle eines Katzenbisses ist umgehend ein Arzt aufzusuchen. Selbst kleine Bisswunden können sehr gefährlich sein.

Im Grunde sind das alles Maßnahmen, welche auf dem gesunden Menschenverstand beruhen. Eine gute Hygiene ist immer wichtig und es sollte sich von selbst verstehen, seine Katze vor offensichtlichen Gefahren zu schützen. Vor allem bei Freigängern ist es wichtig, Parasitenbefall vorzubeugen.

Trotz aller Prophylaxe ist es trotzdem möglich, dass deine Katze von einer Krankheit befallen wird. Sollte es sich um eine Zoonose handeln, besprichst du am besten mit deinem Tierarzt das weitere Vorgehen.