Zecken

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Zecken bei Katzen
Zecken können gefährliche Krankheiten auf deine Katze übertragen.

Zecken sind Ektoparasiten, welche sich vom Blut deiner Katze ernähren. Sie saugen sich mit Blut voll und fallen anschließend wieder ab. Allerdings sind Zecken sehr beliebte Transportwirte für zahlreiche andere Parasiten und Krankheitserreger. So können Zecken beispielsweise Anaplasmose, Borreliose oder Tularämie übertragen. Du solltest deine Katze daher regelmäßig auf Zecken untersuchen. Wie du das machst, was du über Zecken sowie die übertragbaren Krankheiten wissen solltest und wie du Zecken richtig entfernst, verraten wir dir in diesem Artikel.

Was sind Zecken?

Zecken gehören zu den Spinnentieren, genauer gesagt, den Milben. Obwohl sie rein biologisch zu den Milben gehören, werden sie überwiegend wie eine eigene Art behandelt, was wohl zum Teil daran liegt, dass sie deutlich größer werden als die meisten anderen Milbenarten.

Zecken sind Parasiten, die sich vom Blut ihrer Wirte ernähren. Sie haben ausgefeilte Mundwerkzeuge. Streng genommen ist der Begriff Zeckenbiss falsch. Mit ihren Beißwerkzeugen nagt die Zecke die Haut an, bohrt sich hinein und hält sich fest. Der eigentlich parasitäre Vorgang geht vom Saugrüssel aus. Dieser sticht durch die Haut und saugt das Blut seines Opfers ab. Daher wäre Zeckenstich eigentlich eine präzisere Bezeichnung ist als Zeckenbiss. Aber letzterer hat sich in der Alltagssprache eben durchgesetzt.

Gleichzeitig sondert er Speichel ab. Der Speichel enthält Proteine, die eine betäubende Wirkung haben. Du kannst dir das wie eine Spritze vorstellen, bei der die Nadel mit einem lokalen Betäubungsmittel benetzt ist. In dem Moment des Einstichs wird die Haut um die Stelle rum betäubt, sodass du den Einstich gar nicht spürst. Für die Zecke hat das den großen Vorteil, dass sie dadurch bei ihrem Opfer keine Abwehrreaktion auslöst.

Es befinden sich im Speichel auch Proteine, welche die Blutgerinnung unterbinden, damit die Zecke das Blut auch vernünftig absaugen kann. Das an sich ist harmlos. Das Problem ist, dass die Zecke bei anderen Parasiten sowie Bakterien sehr beliebt ist. Wenn sie Blut von infizierten Wirten trinkt, kann sie dabei auch Krankheitserreger aufnehmen. Die Zecke selbst erkrankt nicht daran.

Allerdings können es sich die Krankheitserreger in der Zecke gemütlich machen und warten, bis sie den nächsten Wirt befällt. Dann können sie über den Speichel in die Blutbahn des neuen Wirts gelangen und sich dort ausbreiten. Die Gefahr geht nicht vom Zeckenbiss selbst aus, sondern von den Krankheitserregern, die dadurch übertragen werden können.

Eine Zecke nutzt ihren Wirt als Nahrungsquelle. Sie vermehrt sich nicht auf ihm und setzt auch keine Eier oder Larven ab. Erwachsene Zecken werden zwischen zwei und vier Millimeter groß. Ein vollgesogenes Zeckenweibchen kann locker einer Größe von rund einem Zentimeter erreichen.

Die Zecke ernährt sich im Regelfall mehrere Tage von ihrem Wirt. Eine große und wirklich hungrige Zecke kann ihrem Wirt ganze zwei Wochen lang Blut absaugen. Dabei nehmen sie ein Vielfaches ihres Körpergewichts auf. Nicht selten wiegen vollgesaugte Zecken zwischen 150 und 200-mal so viel wie vor der Mahlzeit. Nachdem sich eine Zecke vollgesogen hat, lässt sie sich fallen und zieht ihrer Wege.

Von dieser Menge Blut können sie auch sehr lange leben. Regelmäßige Nahrungszufuhr brauchen sie nicht. Der Gemeine Holzbock ist eine der in Deutschland am häufigsten anzutreffenden Zeckenarten. Wenn er sich vollgesogen hat, zehrt er von seiner Mahlzeit im Schnitt zwischen drei und fünf Jahre lang.

Ursachen von Zeckenbefall

Zeckenbefall lässt sich ganz einfach erklären. Die Parasiten bewohnen hauptsächlich Wiesen und Wälder. Sie lieben auch das Unterholz, herabgefallene Blätter und so etwas.

Ähnlich wie viele andere Milben lauern sie vorbeistreifenden Katzen auf. Sie halten sich auf Büschen, Grashalmen oder sonstigen Pflanzen auf. Wenn eine Katze vorbeistreift, hängen sie sich an ihr Fell und versuchen, sich bis zur Haut vorzuarbeiten. Dass Zecken auf Bäumen leben und sich von dort aus auf ihre Opfer fallen lassen ist ein weit verbreiteter Irrglaube.

Zecken sind hauptsächlich für Freigänger gefährlich. Theoretisch ist es möglich, dass du eine Zecke an deiner Kleidung hast und sie mit in die Wohnung bringst, wo sie auf deine Katze überwandern kann. In der Praxis kommt das aber so gut wie nie vor.

Die Parasiten bevorzugen Körperstellen, an denen die Haut eher dünn ist und die von der Katze selbst nicht gut erreicht werden können. Solche Stellen sind beispielsweise Ohren, Nacken, Hals, Achseln und Schultern. Grundlegend können sich Zecken aber überall festbeißen. Daher ist es wichtig, den gesamten Körper deiner Katze nach Zecken abzusuchen, nicht nur die genannten Regionen.

Wie gefährlich sind Zecken für meine Katze?

Zecken an sich sind für deine Katze nicht besonders gefährlich. Die Zecke krallt sich mit ihren Greifwerkzeugen in die Haut deiner Katze. Dann bohrt sie sich durch die Haut uns saugt sich mit Blut voll. Das macht sie bis zu zehn Tage lang. Wenn sie genug Blut abgezapft hat, lässt sie sich einfach wieder fallen. Die Bisswunde ist klein und verheilt schnell wieder.

Es kommt auch nicht ganz selten vor, dass ein Zeckenbefall unbemerkt bleibt. Solange sich nichts schmerzhaft entzündet, kann sich der Parasit ungestört im dichten Fell verstecken. Vor allem bei Katzen mit langem Fell kommt es häufiger vor, dass sich eine Zecke in aller Ruhe bedienen kann, bis sie voll ist.

Eine gesunde Zecke verursacht selten Probleme. Die Einstichwunde kann sich entzünden, was dann wehtut. Deine Katze reagiert möglicherweise allergisch auf den Speichel. Das kann Juckreiz, Rötungen, Entzündungen oder Schwellungen verursachen. All das lässt sich aber relativ leicht in den Griff bekommen.

Eine Zecke muss trotzdem in jedem Fall entfernt werden, selbst wenn sie deiner Katze keine Probleme bereitet. Bisher haben wir uns nämlich nur auf gesunde Zecken konzentriert. Ob eine Zecke einen Parasiten in sich trägt, kannst du von außen nämlich nicht erkennen.

Obwohl die Zecke an sich recht harmlos ist, kann von ihr eine gewaltige Gefahr ausgehen. Sie wird nämlich von einer Vielzahl von Krankheitserregern als Transportmittel benutzt. Die Erreger nisten sich in der Zecke ein. Wenn die Zecke deine Katze beißt, können sie mit dem Speichel in deine Katze gelangen und teils sehr schwere bis tödliche Krankheiten auslösen.

Durch Zeckenbisse übertragbare Krankheiten

Zecken können schwere Krankheiten übertragen. Wir möchten daher erneut darauf hinweisen, dass eine Zecke stets umgehend entfernt werden sollte. Je länger sie sich auf deiner Katze aufhält, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie deine Katze mit einem Krankheitserreger infiziert.

Das bedeutet nicht, dass sich die Zecke während ihres Aufenthalts infizieren kann. Nur, wenn die Zecke einen Erreger in sich trägt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er erfolgreich übertragen wird, mit jeder Minute, die der Befall andauert.

Ob eine Zecke eine Krankheit überträgt oder übertragen hat, kannst du zunächst nicht feststellen. Dem Parasiten kannst du es nicht ansehen und die allermeisten Krankheiten entwickeln erst eine ganze Weile später bemerkbare Symptome.

Nachfolgend möchten wir dir ein paar der häufigsten Katzenkrankheiten vorstellen, welche von Zecken übertragen werden können.

Anaplasmose

Anaplasmose wird von Anaplasmen ausgelöst. Das sind Bakterien, welche die weißen Blutkörperchen angreifen. Eigentlich ist Anaplasmose eher eine Hundekrankheit. Vereinzelt werden aber auch immer wieder Fälle von Anaplasmose bei Katzen beobachtet.

Nicht alle weißen Blutkörperchen werden befallen, sondern nur die Granulozyten, welche für die Immunabwehr wichtig sind. Über die Granulozyten verteilen sich die Bakterien im gesamten Körper. Sie zerstören die Granulozyten und befallen recht wahllos so ziemlich alles, was sie erreichen. Darunter Organe wie beispielsweise die Lunge, Nieren, Leber oder sogar die Hirnhaut.

Entsprechend vielfältig sind auch die möglichen Symptome. Zu den vergleichsweise harmlosen Symptomen zählen beispielsweise Erbrechen, Durchfall, Appetitverlust, Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit oder anschwellende Lymphknoten. Das ist natürlich auch nicht schön. Aber es kann auch zu Schwellungen und Entzündungen der Gelenke, Lahmheit, Teilnahmslosigkeit, Hirnhautentzündung oder Blindheit kommen.

Die Krankheit kann mittels einer Blutuntersuchung diagnostiziert werden

Behandelt wird die Anaplasmose in der Regel mit bestimmten Antibiotika. Rechtzeitig entdeckt und behandelt, sehen die Heilungschancen gar nicht schlecht aus. Tödlich endet die Anaplasmose nur in sehr wenigen Fällen. Es ist möglich, dass deine Katze vollständig geheilt wird. Es kann aber auch sein, dass sich die Erreger ins Knochenmark zurückziehen. Dort verhalten sie sich allerdings ruhig. Jedoch ist es möglich, dass deine Katze erneut an Anaplasmose erkrankt. Das kommt häufiger vor, wenn das Immunsystem deiner Katze akut geschwächt ist, durch Stress oder eine andere Erkrankung.

Einen Impfstoff gegen die Krankheit gibt es nicht. Um einer Erkrankung vorzubeugen, solltest du deine Katze vor Zecken schützen und sie regelmäßig auf Parasitenbefall untersuchen.

Für dich kann die Anaplasmose ebenfalls gefährlich werden. Allerdings verhält es sich wie auch bei der Borreliose. Es ist viel wahrscheinlicher, dass du dich durch einen Zeckenbiss mit Anaplasmose infizierst, als dass du dich bei deiner Katze ansteckst. Wenn du direkten Blutkontakt mit deiner Katze vermeidest, solltest du auf der sicheren Seite sein.

Babesiose

Wenn deine Katze von Babesien befallen ist, hat sie eine Babesiose. Die Babesiose ist auch unter der Bezeichnung Hundemalaria bekannt. Genau wie bei der Anaplasmose erkranken an der Babesiose hauptsächlich Hunde. Bei Katzen ist eine Infektion mit Babesien möglich, aber nicht besonders weit verbreitet.

Die Babesiose ist eine sehr gefährliche Krankheit. Bei Hunden kann sie unbehandelt tödlich enden. Symptome sind zum Beispiel Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit, Fieber, Blut im Urin, Blutgerinnungsstörungen, Nieren-, Leber- und Milzschäden. Bei der Katze sind die häufigsten Symptome Anorexie, Lethargie, Schwäche und Durchfall.

Die Diagnose kann mittels einer Blutanalyse oder auch einer mikroskopischen Blutuntersuchung gestellt werden.

Da Babesiose bei Katzen recht selten vorkommt, gibt es noch keine spezifische Behandlungsmethode. Bisher hat sich die Chemotherapie als recht erfolgreiche Behandlungsmethode erwiesen.

Borreliose

Die Borreliose ist eine bakterielle Infektion. Verursacht wird sie durch das Bakterium Borrelia burgdorferi. Dabei handelt es sich um einen ganz schön fiesen Zeitgenossen. Die Symptome sind vielfältig. Alles kann, nichts muss auftreten. Besonders häufig sind Gelenkschmerzen, Lähmungen, Verhaltensänderungen, Fieber und Appetitlosigkeit. Die Symptome sind relativ unspezifisch und können von unterschiedlichen Krankheiten verursacht werden.

Die Bemerkung mit dem fiesen Zeitgenossen bezieht sich nicht nur allein darauf. Das Bakterium verhält sich so, wie es gerade lustig ist. Es kann jedes beliebige Körpergewebe befallen. Außerdem kann das ursprünglich spiralförmige Bakterium fast nach Belieben seine Form ändern. So kann es zum Beispiel eine Form annehmen, mit der das Immunsystem deiner Katze nichts anzufangen weiß oder medizinische Wirkstoffe nicht andocken können.

Aus all dem resultiert die Tatsache, dass Borreliose praktisch in der Lage ist, vollkommen willkürliche Symptome zu entwickeln. Es kann sogar sein, dass sich ein Krankheitsbild entwickelt, welches sich dein Tierarzt nicht erklären kann.

Entsprechend schwer ist es, eine Borreliose nachzuweisen. Da sich der Erreger fast nach Belieben wandeln kann, gibt es kein Verfahren, mit dem eine wirklich eindeutige Diagnose gestellt werden kann. Mit einer Blutanalyse ist es möglich, Antikörper nachzuweisen. Ansonsten kann eine spezielle Untersuchung der Hautschichten durchgeführt werden. Ein Befall lässt sich auf diese Weise lediglich bestätigen. Ein negatives Testergebnis bedeutet nämlich nicht, dass eine Infektion ausgeschlossen werden kann.

Aufgrund der Besonderheiten des Erregers gibt es keine spezifische Behandlungsmethode. In der Regel werden jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg Antibiotika verabreicht. Zusätzlich werden natürlich auch die individuellen Symptome behandelt. Auch nach einer erfolgreichen Therapie ist es möglich, dass einzelne Symptome trotzdem immer wieder mal auftreten. Das Blut deiner Katze sollte daher regelmäßig untersucht werden.

Die Borreliose ist unberechenbar. Es gibt zahlreiche nachweislich infizierte Katzen, die keinerlei Symptome zeigen. Der Erreger kann sich aber auch in den inneren Organen deiner Katze ausbreiten und sie zerstören, was am Ende zum Tod deiner Katze führt. Die Krankheit ist so etwas wie das Überraschungsei der Infektionskrankheiten.

Umso wichtiger ist es, deine Katze vor Zeckenbefall zu schützen. Wie du das tun kannst, erfährst du weiter unten in diesem Artikel.

Du kannst auch selbst an Borreliose erkranken. Das ist sogar wahrscheinlicher als eine Erkrankung deiner Katze. Katzen infizieren sich deutlich seltener mit dem Bakterium als Menschen. In einem Punkt können wir dich hoffentlich ein wenig beruhigen. Der Krankheitserreger wird quasi ausschließlich durch Zeckenbisse übertragen. Eine Übertragung von einer Katze auf einen Menschen oder umgekehrt wurde bisher nicht dokumentiert und gilt als ausgeschlossen.

Eine Impfung gegen Borreliose gibt es weder für Menschen noch für Katzen.

Feline infektiöse Anämie

Die Feline infektiöse Anämie (FIA) ist eine Form der Blutarmut, welche von dem Bakterium Haemobartonella felis ausgelöst wird. Wie der Name vermuten lässt, befällt der Erreger aus der Gruppe der Mykoplasmen ausschließlich Katzen. Zwar wurden entsprechende Erreger auch schon bei Hunden nachgewiesen, allerdings sind bisher nur Katzen daran erkrankt.

Das Bakterium greift die unter anderem für den Sauerstofftransport zuständigen roten Blutkörperchen an. Es heftet sich daran fest und zerstört die Zellwand. Das ist natürlich nicht gut, aber immerhin gehört die FIA zu den regenerativen Anämien. Das bedeutet, dass zerstörte Blutkörperchen durch neu gebildete Exemplare ersetzt werden.

Die Krankheit tritt schubartig auf. Im Normalfall geht es deiner Katze weitestgehend gut. Wenn es aber zu einer akuten Phase der FIA kommt, zeigen sich Symptome wie Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Fieber, Gewichtsverlust oder blasse Schleimhäute. Das kann für deine Katze sehr belastend sein.

Für eine gesunde Katze ist eine Erkrankung kein großes Problem. In den meisten Fällen lässt sich der Erreger zwar im Blut nachweisen, Symptome treten aber nicht auf. Katzen mit geschwächtem Immunsystem sind jedoch recht anfällig. Das ist insofern dramatisch, als dass eine Blutarmut einem ohnehin geschwächtem Immunsystem nicht gerade förderlich ist.

Häufig liegt der Immunschwäche eine Krankheit zugrunde, beispielsweise FeLV oder FIV. Aber auch Stress kann das Immunsystem deiner Katze so belasten, dass ein Ausbruch von FIA möglich ist.

Die Feline infektiöse Anämie ist medikamentös behandelbar. Von heilbar möchten wir hier nicht sprechen. Grundlegend ist es möglich, die Krankheit zu heilen. Deine Katze kann nach einer erfolgreichen Behandlung beschwerdefrei weiterleben. Es ist allerdings nicht möglich, alle Erreger vollständig abzutöten. Daher kann es sein, dass die Symptome irgendwann zurückkommen. Deine Katze kann den Erreger auch noch auf andere Katzen übertragen.

Wie genau das Bakterium übertragen wird, ist immer noch nicht endgültig geklärt. Wir haben die FIA den Zecken zugeordnet, weil sie als die wahrscheinlichsten Überträger gelten. Eine Übertragung durch Flöhe gilt ebenfalls als wahrscheinlich. Ebenfalls für möglich hält man eine Übertragung durch Kratz- und Bisswunden.

Katzenkratzkrankheit

Ja, die Katzenkratzkrankheit heißt wirklich so. Ausgelöst wird sie von dem Bakterium Bartonella henselae. Deine Katze kann sich durch einen Zeckenbiss mit dem Bakterium infizieren. Aber auch Katzenflöhe können das Bakterium übertragen. Flöhe ermöglichen auch die Übertragung von Katze zu Katze.

Bei der Katzenkratzkrankheit handelt es sich um eine astreine Zoonose. Der Zusatz „astrein“ bedeutet, dass deine Katze von der Erkrankung wahrscheinlich überhaupt nichts mitbekommt. Du bist der, der krank wird. Bei Katzen kann sich die Krankheit in Form von geschwollenen Lymphknoten, Fieber sowie Entzündungen des Herzens, Auges oder der Maulschleimhaut zeigen.

Das kommt normalerweise aber nur bei Katzen mit einem stark geschwächten Immunsystem vor. Wenn du derartige Symptome bemerkst, bringst du deine Katze am besten schnell zum Tierarzt. Die Gabe von Antibiotika sollte deine Katze wieder heilen.

Der Name Katzenkratzkrankheit bezieht sich auf den Übertragungsweg. Wenn dich deine Katze kratzt oder beißt, kann sie dich mit dem Erreger infizieren. Es muss sich dabei auch nicht um einen besonders tiefen Kratzer handeln, ein ganz normaler Kratzer, wie er eben so vorkommt, reicht bereits aus.

Wenn du dich infiziert hast, kann es zwei bis zehn Tage dauern, bis die ersten Symptome auftreten. Was nahezu sicher passieren wird ist, dass sich an der Eintrittsstelle rote Papeln oder Pusteln bilden, die sich mit Eiter füllen und jucken können. Meistens ist es aber so, dass sie einfach nur blöd aussehen und nach einer Weile wieder verschwinden.

Deine Lymphknoten werden anschwellen und möglicherweise schmerzen. Bei manchen Erkrankten sind das die einzigen Symptome. Das Blöde an der Katzenkratzkrankheit ist, dass du von der Lymphknotenschwellung noch eine ganze Weile etwas haben wirst. Die Schwellung ist nicht gefährlich, nur nervtötend. Es kann mehrere Wochen dauern, bis sie abgeklungen ist, aber es gibt auch diverse Fälle, bei denen es mehrere Monate gedauert hat.

Zusätzlich können typische Krankheitssymptome auftreten. Möglicherweise wird dir schlecht und du musst dich übergeben. Appetitlosigkeit und Abgeschlagenheit sind ebenfalls klassische Symptome, genauso wie leichtes Fieber und Schüttelfrost. Kopf- und Gliederschmerzen runden das Bild ab.

Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Entzündung der Hirnhaut, der Augennerven, der Bindehaut oder des Rückenmarks. Darüber brauchst du dir aber jetzt nicht den Kopf zu zerbrechen. Diese dann doch eher sehr schweren und gefährlichen Begleiterscheinungen treten nur selten auf und wenn, dann meist bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.

Eine spezielle Behandlung der Katzenkratzkrankheit gibt es nicht. Sie ist auch nicht nötig, da sie von alleine wieder abheilt. Gegen Kopf- und weitere Schmerzen werden im Normalfall handelsübliche Schmerzmittel angewendet, die du rezeptfrei in jeder Apotheke kaufen kannst. Wenn dir die Krankheit auf den Magen schlägt, sind Medikamente gegen Brechreiz oder Übelkeit eine gute Idee.

Je nach Krankheitsverlauf kann dein Arzt dir Antibiotika verschreiben. Aber wenn dein Immunsystem stabil ist, ist das meist nicht notwendig.

Leider ist es auch möglich, dass die Katzenkratzkrankheit richtig schlimm verläuft. Lungen- und Herzentzündungen sind nicht ungefährlich, genauso wie eine Blutarmut oder Blutvergiftung. Wir möchten hier aber nicht den Teufel an die Wand malen. Das sind wirklich seltene Ausnahmefälle.

Der Katzenkratzkrankheit vorbeugen kannst du, indem du deine Katze vor Zecken- und Flohbefall schützt.

Q-Fieber (Coxiellose)

Die Coxiellose wird von dem Bakterium Coxiella burnetti verursacht. Umgangssprachlich wird die Krankheit Q-Fieber genannt. Das Bakterium ist bei der Wahl seiner Opfer nicht besonders pingelig. Besonders häufig werden Wiederkäuer und Paarhufer befallen. Aber auch Katzen können sich mit dem Erreger infizieren. Besonders gut erforscht ist Q-Fieber bei Katzen nicht, da es bei Katzen nicht besonders häufig vorkommt.

Tatsächlich trägt jedoch knapp ein Viertel aller Katzen in Deutschland Antikörper gegen das Bakterium in sich. Das liegt sicherlich daran, dass die Krankheit meistens unauffällig verläuft. Symptome von Coxiellose bei Katzen können Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und Fieber sein. Dramatischer ist, dass das Bakterium auch zu Tot- und Fehlgeburten führen kann.

Q-Fieber kann im Labor nachgewiesen werden. Eine Behandlung ist möglich. Allerdings gibt es noch kein Medikament, mit dem wirklich alle Bakterien im Körper einer befallenen Katze zuverlässig abgetötet werden können.

Die Krankheit kann auf mehreren Wegen übertragen werden. Eine Infektion über kontaminierte Körperausscheidungen ist ebenso möglich, wie die Übertragung durch Zecken.

Beim Q-Fieber handelt es sich um eine Zoonose. Das bedeutet, dass du dich bei deiner Katze anstecken kannst. Beim Menschen kommt es meistens zu leichten Grippesymptomen. Aber auch Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, Schweißausbrüche, Fieber, Brustschmerzen und trockener Husten können auftreten. In seltenen Fällen kommt es auch zu gefährlichen Leber- und Lungenentzündungen.

Schwangere sind besonders gefährdet, denn wie bei Tieren, kann das Q-Fieber auch beim Menschen zu Tot- und Fehlgeburten führen. Frühgeburten können ebenfalls durch das Bakterium ausgelöst werden.

Die Symptome treten zwei bis drei Wochen nach der Ansteckung auf. Behandelt wird Q-Fieber überwiegend mit Antibiotika. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch kommt so selten vor, dass sie statistisch nicht relevant ist.

Tularämie

Tularämie ist eine sehr gefährliche Erkrankung, welche durch das Bakterium Francisella tularensis ausgelöst wird. Da die Symptome der Krankheit denen der Pest sehr ähnlich sind und sie besonders häufig bei Hasen zu finden ist, wird sie umfangssprachlich auch Hasenpest genannt.

Eine Tularämie verläuft oft tödlich. Bei Katzen kommt es zu Gewichtsverlust, Lymphknotenschwellungen, Fieber, Appetitverlust und Abgeschlagenheit. Die Krankheit ist selten, aber sehr gefährlich.

Das Bakterium befällt hauptsächlich Nagetiere und Hasenartige. Katzen infizieren sich eher selten. Eine gesunde Katze mit einem intakten Immunsystem kann eine Erkrankung durchaus überstehen.

Durch häufigen Kontakt mit deiner kranken Katze kann das Bakterium auch auf dich übergehen. Aber auch das kommt nur selten vor. Die Wahrscheinlichkeit, selbst aufgrund eines Zeckenbisses mit Tularämie infiziert zu werden ist höher, als dass du dich bei deiner Katze ansteckst. Möglich ist es aber dennoch.

Es gibt verschiedene Krankheitsverläufe der Tularämie. Typische Symptome sind Fieber, anschwellende Lymphknoten oder auch Geschwüre. Oftmals entwickeln sich auch grippeartige Symptome. Tularämie kann mit Antibiotika behandelt werden. Allerdings liegt die Sterblichkeitsrate in Deutschland selbst bei rechtzeitiger Behandlung noch bei etwa fünf Prozent. Unbehandelt verläuft rund jede dritte Erkrankung tödlich.

Bei der Tularämie handelt es sich um eine meldepflichtige Erkrankung. Laut Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) wurden in den vergangenen Jahren in Deutschland lediglich im Schnitt 20 bis 30 Fälle von Tularämie gemeldet. Das Risiko, dass du dich bei deiner Katze mit Tularämie ansteckst, ist also wahrlich mehr als überschaubar.

Zeckenbiss – Wann zum Tierarzt?

Grundlegend musst du deine Katze mit einem Zeckenbiss nicht zum Tierarzt bringen. Im nächsten Abschnitt erfährst du, wie du deine Katze selbst von Zecken befreien kannst. Der Biss an sich ist harmlos und heilt von alleine. Sollte noch etwas von der Zecke in der Haut steckengeblieben sein, macht das in der Regel auch nichts aus. Die Reste sollten bald von selbst abfallen.

Zum Tierarzt solltest du gehen, wenn du dir das Entfernen der Zecke nicht zutraust. Gerade beim ersten Mal kann es sinnvoll sein, sich das von einem Tierarzt zeigen zu lassen. Das ist eine schnell erledigte Standard-Aufgabe. Manche Tierärzte erledigen das auch nebenbei und rechnen das nicht ab. Anspruch darauf hast du aber natürlich nicht.

Auch wenn du dir unsicher bist, ob es sich wirklich um eine Zecke handelt, ist ein Tierarztbesuch sinnvoll. Es ist möglich, dass sich die Bisswunde entzündet. Das ist relativ normal und sollte schnell wieder abheilen. Dauert es länger, wird die Entzündung warm oder scheint es deiner Katze schlechter zu gehen, sollte sich das mal ein Tierarzt ansehen.

Auch bei einem sehr starken Befall ist es keine schlechte Idee, den Tierarzt aufzusuchen. Gerade für Jungtiere kann das gefährlich werden.

Eine einzelne oder nur wenige Zecken sind noch kein Grund, gleich alles stehen und liegen zu lassen, um zum Tierarzt zu rennen. Eine Zecke selbst zu entfernen ist kein Problem. Sollte es Komplikationen geben, ist ein Tierarztbesuch natürlich sinnvoll. Einen Zeckenbiss solltest du in deinem Kalender markieren.

Verschiedene Krankheiten, die durch einen Zeckenbiss übertragen werden können, zeigen recht unspezifische Symptome und das manchmal auch erst eine ganze Weile nach dem Vorfall. Für deinen Arzt kann die Information, dass und wann deine Katze von einer Zecke gebissen wurde, sehr wertvoll sein.

Zecken bei Katzen entfernen

Eine Zecke solltest du nicht mit der Hand entfernen. Zecken können Krankheiten übertragen, die auch für dich gefährlich werden können. Du könntest die Zecke zerquetschen und mit dem infizierten Blut in Kontakt kommen oder selbst gepikst oder gebissen werden.

Nimm daher lieber eine Zeckenzange, Zeckenpinzette oder einen Zeckenhaken für Katzen. Die Teile gibt es für etwa fünf bis zehn Euro und halten bei guter Pflege länger als ein Katzenleben lang. Nimm bitte eine, die für Katzen konzipiert ist. Für Menschen gibt es auch welche mit einer Art Hebelmechanismus. Diese Zeckenzangen funktionieren bei Katzen nicht ganz so gut. Du kannst auch eine normale Pinzette nehmen, aber mit einer Zeckenzange geht alles viel einfacher.

Du lokalisierst die Zecke. Dann drückst du das Fell drum herum zur Seite und ziehst die Haut mit zwei Fingern straff. Mit der anderen Hand greifst du die Zecke so nah am Körper deiner Katze, wie es geht. Nun ziehst du die Zecke gerade heraus. Du ziehst nur leicht an dem Parasiten. Die Zugkraft kannst du nach und nach steigern. Wichtig ist, dass du nicht ruckartig ziehst. Sonst kann es passieren, dass du die Zecke zerteilst und der Kopf oder Teile des Beißapparates in der Haut stecken bleiben.

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen hält sich der Mythos, eine Zecke ließe sich mit Drehbewegungen leichter herausziehen, ziemlich hartnäckig. Eine Zecke schraubt sich nicht in die Haut. Sie beißt. Drehbewegungen führen höchstens dazu, dass du ihr den Kopf abschraubst, sodass dieser stecken bleibt.

Die Zecke sollte nach Möglichkeit ganz entfernt werden. Bleibt noch etwas stecken, ist es meist der Kopf. Diesen kriegst du mit einer Zeckenzange nicht gut gegriffen. Besser ist es, wenn du zum Beispiel deine Bankkarte zur Hand nimmst, um den Kopf mit der Kante aus der Haut zu schieben.

Wichtig: Oftmals liest man im Internet, eine Zecke ließe sich leichter entfernen, wenn man sie mit Nagellack oder Öl vorbehandelt. Bitte verzichte darauf. Die Zecke wird dann nämlich anfangen, um ihr Leben zu kämpfen. Dabei ist es sehr wahrscheinlich, dass sie – ganz platt ausgedrückt – in deine Katze kotzt. Das gehört einfach nicht in deine Katze, also lass das mit dem Öl bitte bleiben.

Anschließend musst du die Zecke noch entsorgen. Wenn du ihr nicht den Kopf abgerissen hast, lebt sie wahrscheinlich noch. Sie einfach die Toilette runter zu spülen, bringt nicht viel. Die Viecher können nicht ertrinken. Am besten legst du sie zwischen zwei Blätter Toilettenpapier und machst sie mit einem harten Gegenstand platt.

Das ist eine saubere Lösung und du kannst sie dann gleich mit dem Papier entsorgen. Bei unserer Recherche sind wir unter anderem auf den Tipp gestoßen, die Zecke mithilfe eines Feuerzeugs abzutöten. Wir hoffen einfach mal, dass damit zerdrücken gemeint war. Auch wenn es „nur“ ein Parasit ist, muss man ein Lebewesen nicht zwingend lebendig grillen.

Zeckenschutz für Katzen

Am hilfreichsten für alle Beteiligten ist es, wenn sich deine Katze eine Zecke gar nicht erst einfängt. Es gibt Halsbänder, die vor Zeckenbefall schützen. Halsbänder sind jedoch ein Thema für sich. Eine Freigängerin kann mit ihrem Halsband an Ästen und so weiter hängen bleiben und sich verletzen.

Besser sind sogenannte Spot-On-Präparate. Das sind Flüssigkeiten, die deiner Katze in den Nacken getropft werden. Über die Talgdrüsen verteilt sich der Wirkstoff auf der gesamten Körperoberfläche deiner Mieze. Die Schutzwirkung hält etwa einen Monat lang an. Danach sollte das Mittel erneut angewendet werden.

Es gibt auch Shampoos oder Sprays, die Zeckenbefall vorbeugen. Das funktioniert auch ganz gut, ist allerdings aufwendiger als die Anwendung eines Spot-On-Präparats.

Wichtig: Es muss sich um ein Präparat für Katzen handeln. Es gibt diverse Zeckenschutzmittel, die für Hunde und Katzen geeignet sind. Es gibt aber auch sehr viele Mittel für Hunde, die für deine Katze nicht geeignet sind. Deiner Katze fehlt ein wichtiges Enzym, welches sie braucht, um Teile des Wirkstoffs zu verarbeiten.

Es kann sogar richtig gefährlich werden. Wirkstoffe wie beispielsweise Permethrin, sind für Katzen hochgiftig und können zum Tod deiner Katze führen. Solltest du einen Hund haben und dieser bekommt ein Mittel zum Schutz vor Zecken, wende es bitte nicht bei deiner Katze an. Das solltest du erst in Erwägung ziehen, wenn dein Tierarzt damit einverstanden ist. Trotzdem ist es besser, ein speziell für Katzen entwickeltes Präparat zu verwenden.

Viele Anti-Zecken-Mittel sind Kombipräparate, die auch gegen andere Exoparasiten wirken. Damit kannst du dir einige andere Schutzmaßnahmen sparen, was nicht nur günstiger, sondern auch praktischer ist.

Spot-On-Präparate gegen Zecken und andere Parasiten schützen deine Katze ziemlich effektiv. Aber natürlich ist es auch hier so, dass es den absoluten Schutz nicht gibt. Vielleicht ignoriert eine Zecke ungewöhnlicherweise das Zeug. Im Laufe der Zeit lässt die Wirkung nach. Möglicherweise vergisst du versehentlich mal, das Mittel neu aufzutragen. Dann ist deine Katze wieder anfällig.

Du kommst folglich nicht umhin, deiner Freigängerin regelmäßig das Fell zu kontrollieren. Glücklicherweise lassen sich das die meisten Katzen gerne gefallen, da es sich hervorragend mit einer Krauleinheit kombinieren lässt.

Zecken: Gefahren für den Menschen

Zecken sind so eine Art für sich. Kaum ein Parasit ist bekannter. So ziemlich jeder weiß, was eine Zecke ist, wie man sich eine einfangen bzw. dies verhindern kann, dass man sie entfernen sollte und, dass sie Krankheiten übertragen können. Zecken übertragen hauptsächlich Borreliose und FSME, die Frühsommer-Menigoenzephalitis.

Eine infizierte Zecke beim Entfernen zu zerquetschen, kann möglicherweise zu einer Infektion führen. Das ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Für eine erfolgreiche Übertragung des Erregers musst du eigentlich selbst von einer Zecke gebissen werden. Trotzdem bleiben wir bei unserer Empfehlung, eine Zecke nicht mit den Fingern zu entfernen, unabhängig davon, ob sie dich oder deine Katze gebissen hat.

Für dich als Tierhalter sind Krankheiten, welche zu den Zoonosen zählen, also Krankheiten, die vom Mensch aufs Tier und / oder anders herum übertragen werden können, von Bedeutung. In einem Punkt können wir dich beruhigen: Dass sich deine Katze bei dir ansteckt, ist nicht sehr wahrscheinlich. Im Grunde kannst du immer mit deiner Katze kuscheln, was ja gerade im Krankheitsfall sehr schön sein kann.

Egal ob Grippe, Corona, Schnupfen oder virusbedingter Durchfall, die allermeisten Krankheiten des Menschen sind für gesunde Katzen ungefährlich. Katzen mit einem geschwächten Immunsystem sind immer etwas anfällig für Störenfriede. Aber wenn das Virus oder Bakterium nicht andocken und gedeihen kann, macht es deine Katze auch nicht krank.

Umgekehrt kannst du dich auch bei deiner Katze anstecken. Es gibt auch Krankheiten, die deiner Katze nicht viel ausmachen, für dich aber gefährlich werden können. Näheres erfährst du in unserem Bereich zum Thema Zoonose.

Übrigens: Du kannst dich bei deiner Katze nicht nur mit Krankheiten anstecken. Durch direkten Kontakt kannst du dir auch selbst Zecken einfangen. Besonders groß ist die Gefahr, wenn eine Zecke gerade erst auf deine Katze übergegangen ist. Es dauert ein wenig, bis die Zecke bis zu ihrem Ziel gekrabbelt ist und sich durch das dichte Fell bis zur Haut vorgearbeitet hat. In dieser Phase ist es für sie leicht, zum Beispiel beim Streicheln auf dich überzugehen.